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Top 5 Nachrichten der Woche
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Region Aktiv
Mittwoch, 28. Juni 2017 10:34 Uhr
Lieblingstouren im Kulturland Kreis Höxter
Mittwoch, 28. Juni 2017 10:11 Uhr

Warburg (ekp). Pfarrer Kai-Uwe Schroeter (50) wird am Sonntag, 9. Juli, um 15 Uhr durch den Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn, Volker Neuhoff, in sein Amt als neuer Gemeindepfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Altkreis Warburg eingeführt. Der Gottesdienst wird gefeiert in der Evangelischen Kirche Maria im Weinberg, Brüderkirchhof 3 in Warburg. Ein Empfang schließt sich an.

Pfarrer Schroeter und Ehefrau Bettina wechseln aus Werne an der Lippe in ihre „Wunschgegend“, sowohl die Kirchengemeinde als auch die Landschaft des Warburger Landes finden sie „sehr attraktiv“. Beide freuen sich darauf, im Pfarrhaus in Borgentreich zu wohnen. „Wir sind eine klassische Pfarrfamilie und treten oft gemeinsam auf“, so Pfarrer Schroeter. Das Ehepaar hat zwei erwachsene Söhne. Kai-Uwe Schroeter ist in Iserlohn geboren und aufgewachsen. In seiner Jugend habe er sehr früh im CVJM (Christlicher Verein Junger Menschen) zu seinem persönlichen Glauben und zur Motivation für das Theologiestudium gefunden, sagt der neue Gemeindepfarrer, der in Tübingen und Münster studiert hat.

Sein Vikariat absolvierte er von 1993 bis 1995 in Marsberg und lernte dabei die Region zum ersten Mal kennen. Der Entsendungsdienst führte ihn anschließend nach Lüdenscheid. 1996 wurde Kai-Uwe Schroeter ordiniert, und 1999 trat er seine erste Gemeindepfarrstelle in Gronau an. Im Jahr 2004 wurde Schroeter zum Leiter der sozial-diakonischen Einrichtung „Geistliches Rüstzentrum Krelingen“ in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers berufen. 2010 kehrte er in die westfälische Landeskirche zurück und wurde Gemeindepfarrer in Werne (Evangelischer Kirchenkreis Hamm). Zentral für ihn seien die Bibel und Spiritualität, betont Kai-Uwe Schroeter: „Ich bin überzeugt, dass der traditionelle Glaube auch in der heutigen Zeit mit Leben gefüllt werden kann. Mein Anliegen ist es, den Glauben zeitgemäß weiterzugeben.“ Er arbeite dafür, dass Menschen Gott an sich heran lassen könnten. Wichtig ist ihm dabei auch das Pilgerwandern als spirituelle Erfahrung. Darüber hat er ein Buch geschrieben sowie vier weitere, die sich thematisch mit den Berührungspunkten zwischen Theologie und Naturwissenschaften bzw. Gesellschaftspolitik beschäftigen.

Der Seelsorgebezirk des neuen Pfarrers reicht vom Süden Warburgs über Herlinghausen und Borgentreich bis Borgholz. Er freut sich auf die Zusammenarbeit mit Pfarrerin Patrizia Müller und Pfarrer Karl-Ludwig Wendorff sowie den rund 90 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden in der Kirchengemeinde. „Ein Pfarrer ist kein Einzelkämpfer, sondern ein Mitarbeitender in einer Dienstgemeinschaft“, betont Schroeter, der nicht mit fertigen Konzepten kommt. Eine Gemeinde müsse organisch von innen heraus wachsen. „Ich möchte mir ansehen, was vorhanden ist und bin gespannt, was sich entwickelt.“ Auch die Ökumene liegt ihm an Herzen, und für das Pilgerwandern findet er die Region sehr interessant. Jetzt wollen sich Pfarrer Schroeter, der in seiner Freizeit gerne Golf spielt, und Ehefrau Bettina ganz auf die neue Heimat einlassen. Bettina Schroeter, die von Beruf Altenpflegerin und Wundexpertin ist, möchte sich in der neuen Gemeinde, wie schon zuvor in Werne, ehrenamtlich einbringen. Sie hat eine Bibelschulausbildung absolviert und engagierte sich beim Kindergottesdienst sowie in der Jugend- und Konfirmandenarbeit.

 

Ist gespannt auf die neue Gemeinde: Pfarrer Kai-Uwe Schroeter wird am 9. Juli in der Evangelischen Kirche Maria im Weinberg in sein Amt eingeführt. Foto: EKP/Oliver Claes

Mittwoch, 28. Juni 2017 09:31 Uhr

Hardehausen (red). Eine der schönsten Aufgaben eines Veranstalters ist es, Stühle neu dazu zu stellen. Das Team der Landvolkshochschule konnte sich am Sonntag, 25. Juni, über viele Besucher des Gottesdienstes freuen, mit dem das Sommerfest begann. Direktor Uwe Wischkony lud in der Predigt dazu ein: „Seien Sie couragiert und beherzt, wenn Sie von der Liebe Gottes, die wir erfahren dürfen, anderen erzählen und sie weitergeben.“ Schon eine kleine Tradition setzte sich mit Ende des Gottesdienstes fort: es regnete in Strömen. Doch so wie der Schauer den nächsten Sonnenstrahlen wich, so vielfältig präsentierte sich das weitere Festprogramm. Bei Bratwurst und Pommes Frites oder Kaffee und Kuchen gab es zahlreiche Gespräche und Begegnungen.

Insgesamt fünf Angebote am Nachmittag gaben einen Vorgeschmack auf Seminare des Hauses. Rhetoriktrainer Dirk Käser gab Tipps zum Umgang mit schwierigen Gesprächspartner. Barbara Leufgen und Anna Hollenbeck vermittelten mit attraktiven Teamübungen, wie sich das Klima in einem Team verbessern lässt. Stephan Kreye und Hendrik Ruwisch diskutierten mit Verbrauchern und Landwirten, wie heute verantwortungsvoller Umgang mit Nutztieren gelingen kann. Das emotionale Gespräch belegte einmal mehr, wie notwendig der Dialog zwischen diesen Gesprächspartnern ist. Ein Team von Kinderbetreuern animierte zu typischen Spielen der Landvolkshochschule, zum Beispiel Deckenrennen. Besonderes Interesse gab es bei den Führungen von Direktor Uwe Wischkony durch die neue Kirche. Viele äußern sich immer wieder begeistert vom neuen Gotteshaus.

Die über 200 Gäste kamen aus ganz verschiedenen Richtungen, weit über den Kreis Höxter hinaus. Gäste aus unterschiedlichsten Seminaren, Bekannte aus der Nachbarschaft, Freunde des Hauses und zufällig Vorbeigekommene fanden sich beieinander. So wie sich am Ende des Tages die Sonne durchsetzte, kam bei vielen der Wunsch auf: "Es war schön, hier zu sein. Wir kommen gerne wieder."


Dienstag, 27. Juni 2017 10:31 Uhr

Menne (red). >Wenn nicht jetzt - wann dann?< Unter diesem Motto findet von diesem Samstag bis Montag, 1. bis 3. Juli, das Schützenfest in Menne statt. Engelbert und Elvira Schulze regieren. Dem großem Hofstaat gehören folgende Paare an: Dieter und Evi Büsse, Burkhard und Ingrid Sarrazin, Volker und Nadine Schulze, Hans-Dieter und Petra Schulze, Reinhard und Vera Steffens, Werner und Petra Ludwig, Wolfgang und Petra Hilleke, Thomas und Simone Wetterau, Gregor und Regina Schulze, Michael und Petra Redeker sowie Wolf-Rüdiger Mutter und Vera Audi.

Es werden besondere Highlights geboten, um die Attraktivität des Schützenfestes weiter zu steigern. Nach den Ständchen im Dorf findet als erste Besonderheit die Schützenmesse mit anschließender Krönung am Samstag um 19 Uhr im Park vom Gut Menne als Open-Air-Gottesdienst statt. Eine Ausweichmöglichkeit bei Regen ist in der Nähe vorhanden. In der festlich geschmückten Gemeindehalle beginnt um 20.30 Uhr dann der Königstanz, danach werden als weitere Highlights eine Samba-Tanzvorführung und dazu exotische Cocktails angeboten. Der große Festumzug am Sonntag beginnt um 14.30 Uhr. Dann holen der Musikverein Menne und der Spielmannszug Großeneder das Königspaar und die elf Hofstaatspaare ab. Gegen 15.30 Uhr findet das Totengedenken an der Kirche statt, dort tritt auch die Ehrenkompanie ein. Währenddessen werden in der Halle bereits selbstgebackener Kuchen und Kaffee sowie Spiel und Spaß für die Kinder angeboten. Für 16.15 Uhr ist die Festansprache mit Ehrungen geplant. Danach wird „durchgemacht“: Direkt im Anschluss an den Königstanz um 18 Uhr übernimmt die Tanzmusikband CTB die Regie, die erstmalig alle drei Tage in Menne für beste Stimmung sorgen wird. Montagmorgen um 9.15 Uhr treten die Schützen an der alten Schule an, um den König zu dem um 10 Uhr beginnenden zünftigen Frühschoppen mit Ehrungen abzuholen. Der Schießstand wird für das Königschießen 2018 um 12.30 Uhr geöffnet. Der Nachmittag gehört den Kindern: Ab 15 Uhr gibt es wieder Kuchen und auch Waffeln, dann sorgt auch Zauberer Putschino für ungläubiges Staunen, und der Kinderschützenkönig wird ermittelt. Der anschließende Umzug der Kinder führt wieder zur Kinderlobby Menne. Der Montagabend beginnt mit einer Open-Air-Polonaise mit anschließendem Königstanz (draußen) um 20.30 Uhr. Mehr Informationen gibt es unter www.schuetzenverein-menne.de.

 

Dienstag, 27. Juni 2017 10:11 Uhr

Warburg (red). Fußballspieler, verpackt in großen Bällen, laufen sich bei der Torjagd gegenseitig um, rollen über den Boden und überschlagen sich: Dieses lustige Spektakel hat sich am Sonntag, 25. Juni, den Zuschauerinnen und Zuschauern des 2. Warburger Helios-Bubble-Soccer-Cups auf dem Hüffertsportplatz in Warburg geboten. Elf Teams mit jeweils sieben Spielern nahmen daran teil. Verpackt in sogenannte >Bumper Balls< mit einem Durchmesser von 1,50 Meter und einem Gewicht von knapp 15 Kilogramm traten sie gegeneinander an. Die bunt gemischten Mannschaften kamen aus Warburg, Bielefeld, Bad Wünnenberg und sogar aus Wuppertal. Veranstalter des 2. Warburger Helios-Bubble-Soccer-Cups war das Helios-Klinikum Warburg in Kooperation mit den Warburger Sportfreunden. Volkhard Leifels von den Warburger Sportfreunden moderierte den Tag und kommentierte die Spiele. Klinikgeschäftsführer Birger Meßthaler erklärte: „Wir möchten mit dem Bubble-Soccer-Cup für mehr Sport werben - schließlich sagen wir unseren Patienten fast immer, sie sollen sich mehr bewegen. Hier kommen Sport und Spaß zusammen." Mit den Warburger Sportfreunden habe man einen sehr gut aufgestellten Partner gefunden, weitere gemeinsame Aktionen sollen folgen. Im Finale gewann das Wuppertaler Team >Dynamo Tresen< gegen das Team >Hart Gestuhltes< mit 1:0. Die Zuschauer konnten sich über ein buntes Rahmenprogramm freuen. Ein Fußballrodeo bereitete gerade den Kindern viel Spaß. Die Warburger Sportfreunde sorgten mit frisch gegrillter Bratwurst, Pommes Frites und Kuchen für das leibliche Wohl.

Die Platzierungen in der Übersicht: 1. Platz: Dynamo Tresen (300 Euro)
; 2. Platz: Hart Gestuhltes (200 Euro)
; 3. Platz: Rossbacher Flitzer (100 Euro).


Das Team von „Dynamo Tresen“ hat den 2. Helios-Bubble-Soccer-Cup in Warburg gewonnen. Foto: Helios-Klinikum/Maike Hesse

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Blaulicht
Mittwoch, 28. Juni 2017 11:54 Uhr
Einbrecher scheitern an Fenster
Dienstag, 27. Juni 2017 11:43 Uhr

Willebadessen (red). Eine Nebeneingangstür der Sporthalle an der Straße Auf den Ängern in Willebadessen ist in der Zeit von Sonntag, 25. Juni, 00.10 Uhr, bis Montag, 26. Juni, 8 Uhr, beschädigt worden. Offensichtlich hatten Unbekannte mit einem Stein zwei Scheiben der Tür beschädigt. Hinweise zu Tatverdächtigen nimmt die Polizei in Warburg entgegen, Telefon 0 56 41/7 88 00.

Montag, 26. Juni 2017 11:17 Uhr

Peckelsheim (red). In Peckelsheim ist es zwischen Samstag, 24. Juni, 21 Uhr, und Sonntag, 25. Juni, 11 Uhr, zu mehreren Sachbeschädigungen gekommen. Am Schützenweg wurde eine freistehende Straßenlaterne verbogen. Diese befindet sich direkt gegenüber dem Gebäude der Eggeschule. Im nahegelegenen Grundweg wurde eine weitere Laterne verbogen.

Ebenfalls im Grundweg wurde am Hintereingang des Hallenbades eine Scheibe beschädigt. Von einer hölzernen Rundbank, die auf dem Schulhof der Eggeschule aufgestellt ist, wurden von unbekannten Tätern mehrere Holzlatten herausgerissen. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 5 000 Euro. Hinweise zu Tatverdächtigen und verdächtige Beobachtungen nimmt die Polizei in Warburg entgegen, Telefon 0 56 41/7 88 00.

Montag, 26. Juni 2017 10:48 Uhr

Breuna/Warburg (red). Im Ortskern der Gemeinde Breuna ist es in der Nacht zu Montag, 26. Juni, zu einem Gebäudebrand gekommen. Es handelt sich dabei um ein freistehendes älteres Fachwerkhaus am Chattenweg, das von einer dreiköpfigen Familie bewohnt wird. Aus bislang unbekannter Ursache brach gegen 1.40 Uhr in einem angebauten Lagerschuppen, in dem auch Holz und Stroh gelagert waren, ein Feuer aus, das zügig auf das Wohnhaus übergriff. Die Bewohner, eine 30-jährige Frau mit ihrer vierjährigen Tochter und ein 20-jähriger Mann konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieben allesamt unverletzt. Das Fachwerkhaus brannte fast vollständig ab. Nach ersten Schätzungen ist ein Sachschaden in Höhe von etwa 80 000 Euro entstanden.

Wegen der dichten Bebauung entstanden noch an drei weiteren umstehenden Gebäuden Brandschäden. Bei einem dicht daneben stehenden Mehrfamilienhaus griff das Feuer auf den Giebel über. Dort entstand ein Schaden von rund 20 000 Euro. Ein weiteres Ausbreiten des Feuers konnte von der Feuerwehr verhindert werden. Auch hier wurde niemand verletzt. An zwei Nachbarhäusern entstanden leichtere äußere Schäden. Das genaue Ausmaß der Brandschäden lässt sich jedoch erst bei Tageslicht begutachten. Die Feuerwehren aller Ortsteile von Breuna sowie aus Warburg und Bad Arolsen waren mit mehreren Löschzügen und Drehleitern im Einsatz. Die Kriminalpolizei in Kassel hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

Sonntag, 25. Juni 2017 12:01 Uhr

Borgentreich (red). Im Zeitraum von Freitag bis Samstag, 23. bis 24. Juni, drangen Unbekannte durch eine Nebeneingangstür in das evangelische Gemeindezentrum ein. Das gesamte Gebäude wurde durchsucht und zusätzliche Türen gewaltsam aufgebrochen und dabei erheblich zerstört. Eine geringe Menge an Bargeld wurde entwendet. Hinweise an die Polizei in Warburg, Telefon 0 56 41/7 88 00.

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Politik
Mittwoch, 28. Juni 2017 10:16 Uhr
Wer ist Trump - und wenn ja, wie viele?
Dienstag, 20. Juni 2017 11:15 Uhr

Kampen/Warburg (red). Wasser verbindet: Unter diesem Motto stand der 37. Internationale Hansetag in der am Rand des am Ijsselmeer gelegenen niederländischen Hansestadt Kampen. Im Stadtpark, in der historischen Altstadt, am Ijsselkai und in der ganzen Stadt fand ein kulturelles, farbenfrohes und weltoffenes Spektakel statt. Neben dem Hansemarkt, auf dem sich die teilnehmenden Städte mit handwerklichen Produkten, typischen kulinarischen Spezialitäten sowie touristischen Informationen präsentierten, war der Wissens- und Erfahrungsaustausch in den Arbeitskreisen und Seminaren zu den Themen Tourismus, Wirtschaft, Umwelt und FairTrade ein Schwerpunkt.

Aus Warburg war neben den städtischen Delegierten auch wieder der Hanseclub unter der Regie von Rolf Becker vertreten. Mehr als 50 Warburgerinnen und Warburger zeigten sich beeindruckt von den vielen verschiedenen Veranstaltungen, die im Rahmen des Internationalen Hansetages durchgeführt wurden. Auf der Tagesordnung der Delegiertenversammlung standen unter anderem der Hansetourismus, die Feierlichkeiten in Welikij Nowgorod (Russland) anlässlich der 25-jährigen Mitgliedschaft in der Hanse der Neuzeit sowie die Aufnahme weiterer drei Städte in den Bund der Hanse: die niederländischen Städte Maasbommel und Tiel sowie die britische Stadt Ipswich.

Der Direktor des Europäischen Instituts der Kulturrouten, Stefano Dominioni, berichtete im Rahmen der Versammlung über aktuelle Entwicklungen im Hinblick auf die Kulturrouten anlässlich deren 30-jährigen Bestehens. „Viele Kontakte und interessante Gespräche machen die Hansetage zu einer Basis für neue Verbindungen“, schilderte Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln seinen Eindruck nach der Delegiertenversammlung, an der über 250 Delegierte aus 16 Ländern teilnahmen. Im Rahmen der Vorbereitungen des nächsten Internationalen Hansetages in Rostock wurden bereits Gespräche mit dem dortigen Oberbürgermeister, Roland Methling, geführt.

Sonntag, 18. Juni 2017 11:38 Uhr

Warburg (tab). Türmen sich am Himmel schwarze Wolkenberge auf, drohen Blitz und Donner. Mit Regen und Wind ist am Fronleichnamstag, 15. Juni, ein Gewitter über die Hansestadt Warburg gezogen. Fotograf Thorsten Fritz hat die Blitze am Himmel über Warburg mit seiner Kamera festgehalten und sie der Warburg-News-Redaktion zugespielt. Hier sind sie:

Fotos: Thorsten Fritz

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Wirtschaft
Dienstag, 27. Juni 2017 10:41 Uhr
Gefäßchirurg vervollständigt Team der Allgemeinchirurgie
Donnerstag, 15. Juni 2017 10:34 Uhr

Warburg (red). Das Evangelische Familienzentrum Arche am Ahornweg in Warburg feiert am Sonntag, 25. Juni, seinen 50. Geburtstag. Verbunden damit ist das Gemeindefest der Evangelischen Kirchengemeinde Altkreis Warburg. Gefeiert wird an diesem Tag auch das 21 Jahre ehrenamtliche Engagement des Fördervereins der Arche. Los geht es um 11 Uhr mit einem Gottesdienst auf dem Gelände der Arche. Dieser wird vom Posaunenchor aus Herlinghausen, von der Kantorei, von den Kindern und den Mitarbeiterinnen der Arche und von Pfarrerin Patrizia Müller gestaltet. Im Anschluss daran werden von einigen der Ehrengäste Grußworte gesprochen. Während der Grußworte schauen sich die Kinder in der Turnhalle der Arche eine Bildergeschichte an. Dabei werden sie von Mitarbeitern der Arche betreut.

Für das leibliche Wohl ist mit Würstchen, Salaten, Eis, Kuchen, Waffeln, Getränken, Cocktails und vielem mehr gesorgt. Für die jüngsten Besucher gibt es eine Gold-Schatz-Grube. Der Förderverein veranstaltet eine Verlosung mit attraktiven Preisen. Um 14 Uhr beginnen verschiedene Programme auf der Aktionsbühne - unter anderem mit dem Rotary-Kinderchor >Rotkehlchen<, dem Chor aus Ossendorf, >Sternentanz< aus Borgentreich und den Hipp-Hopp EM/WM-Tänzerinnen Magda und Sophia aus Warburg. Spiel und Spaß, Begegnungen, ein Kinder-Bibel-Erzähl-Raum, verschiedene Stände der Gemeinde und vieles mehr werden angeboten. Auch die Gruppenräume sind geöffnet mit verschiedenen Kreativangeboten. In der gesamten Einrichtung gibt es Angebote für Groß und Klein. In der Turnhalle können mit Fotograf Michael Hintz Fotoaufnahmen und Schnappschüsse gemacht werden. Gegen 16.30 Uhr wird das Fest mit einem gemeinsamen Abschluss enden.

 

Donnerstag, 15. Juni 2017 10:15 Uhr

Warburg (red). Der Action-Sportartikel-Hersteller >DragonSkate< ist am Dienstag, 13. Juni, im Rahmen des Pop-Up-Konzeptes der Wirtschaftsförderung der Hansestadt Warburg in den Geschäftsräumen an der Hauptstraße 50 (ehemals Feinkost Wanzke) eröffnet worden. Dort gibt es Scooter, Tretroller, Skate- sowie Longboards und vieles mehr. Betreiber von >DragonSkate< sind die Unternehmer Rosa und Frank Rieder. Sie sind bereits seit 25 Jahren selbständig. Der von Hofgeismar aus gesteuerte Vertrieb fand bislang ausschließlich über einen Onlineshop und Messen statt. Nun möchte das Ehepaar das eigene Geschäft in Warburg als weiteren Umsatzkanal nutzen. „Neben dem zusätzlichen Umsatzpotenzial vor Ort versprechen wir uns auch eine verstärkte Kundenbindung und -nähe. Die Waren können in unserem Ladenlokal direkt ausprobiert und getestet werden. Das ist ein ganz anderes Erlebnis als ein Einkauf im Internet“, berichtet Geschäftsführerin Rosa Rieder.

>DragonSkate< ist nicht nur der Namen des Unternehmens, sondern auch die Marke, unter der eigene Entwicklungen produziert werden. „Unsere Artikel werden zum größten Teil selbst konzipiert. Es gibt zum Beispiel individuelle Größen, Gestaltungen und auch komplett neu entwickelte Modelle“, erklärt Frank Rieder. „Ich wünsche dem neuen Unternehmerpaar in Warburg alles Gute und freue mich, dass wir mit Action-Sportartikeln ein neues Sortiment am Standort erhalten“, freut sich Bürgermeister Michael Stickeln. >DragonSkate< wird zunächst bis zum 31. Dezember in Warburg ansässig sein. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 14.30 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr. Der Onlineshop ist unter www.dragonskate.de zu erreichen.

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Sport
Freitag, 16. Juni 2017 10:50 Uhr
Erfolgreiche Diemeltaler Reiter und Voltigierer
Montag, 29. Mai 2017 09:48 Uhr

Warburg (red). Der Warburger Sportverein bietet einen neuen Kursus an. >Mawiba - mit Anna für Mama und Baby (8. bis 12. Woche nach der Geburt) beginnt an diesem Dienstag, 30. Mai, um 10 Uhr in der Halle des Eisenbahner Sportvereins. Mawiba ist ein neues Trainingskonzept für Mamas und ihre Babys, um nach der Geburt wieder aktiv zu werden. Während die Mamas zu Beckenboden stärkenden Choreografien tanzen und dabei ihre Haltung und Fitness verbessern, kuscheln sich die Babys in einem Tragetuch oder einer Tragehilfe an sie.

Mawiba-Tanzkurse sind keine schweißtreibenden Mama-Baby - Fitness Einheiten, sondern es geht darum, den Körper nach der Geburt sanft wieder fit zu bekommen und vorrangig den Beckenboden zu stärken. Nach einem positiven postnatalen Check beim Gynäkologen steht einer Teilnahme nichts im Weg. Auch Nichtmitglieder können daran teilnehmen, eine Vereinszugehörigkeit ist nicht erforderlich. Das neue umfangreiche Kursheft 2017 mit 23 neuen Kursen kann ab sofort in der Geschäftsstelle des Warburger SV abgeholt werden oder wird auch gerne per Post zugeschickt. Online kann das Kursheft ebenfalls eingesehen werden, und zwar unter www.warburgersv.de. Anmeldungen und Informationen unter Telefon 05641/7473027 oder per eMail unter info@warburgersv.de.

Mittwoch, 24. Mai 2017 09:32 Uhr

Gütersloh/Scherfede (red). Der Scherfeder Triathlet Tim Rose ist am vergangenen Sonntag beim Dalkeman in Gütersloh Zweiter über die Kurzdistanz von 1km Schwimmen, 40km Radfahren und 10km Laufen geworden. Nach 1:55:40h musste er sich nur dem Sieger Johannes Franke geschlagen geben, der 57 Sekunden schneller im Ziel ankam. Wie schon in den vergangenen Jahren startete Tim Rose in Gütersloh in seine Triathlonsaison. „Mein Start beim Dalkeman ist mittlerweile fast schon zur Tradition geworden. Das Rennen ist jedes Mal eine gute Vorbereitung auf die längeren Rennen, die dann ab Sommer auf dem Rennkalender stehen. Außerdem ist es eine gute Möglichkeit, meine Form zu testen“, sagt der Sportmanagementstudent.

Das Rennen begann für Tim Rose mit einem überraschend schnellen Schwimmen. „Ich hatte vor drei Wochen einen Radsturz und habe seitdem mit einem verstauchten Handgelenk zu kämpfen. Daher musste ich meine Schwimmumfänge in der letzten Zeit deutlich zurückfahren und auch aufpassen, dass die Belastung nicht zu intensiv wurde. Gerade deshalb bin ich mit meiner Schwimmzeit von 16:15 Minuten für die 1000m sehr zufrieden“, berichtet Tim Rose. Damit ging er als Sechster auf die 40 Kilometer lange Radstrecke und startete dort seine Aufholjagd auf die vor ihm liegenden Athleten. Tim Rose: „Wir mussten vier Runden von je 10km Länge fahren, und von Runde zu Runde kam ich näher an die Spitze heran. Mit dem viertschnellsten Radsplit von 59:46 Minuten stieg ich zusammen mit dem Drittplatzierten vom Rad, und konnte ihn schon auf den ersten Laufmetern abschütteln.“

Zum Abschluss des Triathlons über die Kurzdistanz mussten die Sportler einen 10 Kilometer Lauf absolvieren. „Leider hatte ich in den letzten fünf Wochen mit Oberschenkelproblemen auf Grund einer muskulären Dysbalance im Hüftbereich zu kämpfen. Daher konnte ich nur wenig Laufen. Und wenn ich gelaufen bin, dann meistens ohne große Intensitäten. Dadurch habe ich leider an Tempohärte verloren, aber das hat sich am Sonntag zum Glück nicht großartig bemerkbar gemacht“, erzählt der Triathlet. Mit der zweitschnellsten Laufzeit von 38:10 Minuten des Tages konnte er sich auch bis auf den zweiten Gesamtrang vorlaufen und damit einen gelungenen Saisoneinstieg feiern. Sieger Johannes Franke vom Marathon Club Menden war nach 1:54:43 Stunden 57 Sekunden vor dem Scherfeder im Ziel. Dritter wurde Benedikt Hintze aus Lohne, der mit der schnellsten Laufzeit noch bis auf 7 Sekunden an Rang zwei heran gelaufen ist.

Tim Rose: „Mit diesem guten Resultat im Gepäck geht es jetzt in die letzte ernsthafte Trainingswoche für die Weltmeisterschaft der Challenge Family am 3. Juni. Die Form an sich ist gut ,aber an meiner Schwimm- und Laufperformance muss ich noch etwas schrauben.“

Fotos: Privat

 

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Panorama
Samstag, 17. Juni 2017 11:24 Uhr
Tobias Kroll Vorsitzender der neuen Arbeitsgemeinschaft Kindertagesbetreuung
Samstag, 17. Juni 2017 11:15 Uhr

Kreis Höxter/Borgentreich (red). Einmal ein richtiger Künstler sein: Diese Erfahrung haben neun Mädchen und Jungen im Atelier der Glaskünstlerin Ingrid Heuchel im Kreativhof in Bellersen gemacht. Zum Abschluss des Kurses „Silhouetten auf Glas“ präsentierten die Kinder stolz ihre Werke, die sie beim Projekt „Kulturrucksack NRW“ angefertigt haben. Ingrid Heuchel, die schon wiederholt als Dozentin beim Kulturrucksack aktiv war, schätzt die Arbeit mit den Kindern sehr: „Der Einfallsreichtum und die spontane Kreativität überraschen mich immer wieder.“ Dabei geht ihr Lob an die Nachwuchskünstler: „Normalerweise durchläuft man eine dreijährige Ausbildung. Euch ist es gelungen, innerhalb einiger Wochen beeindruckende Glaskunstwerke zu gestalten.“

Die Kinder im Alter von zehn bis vierzehn Jahren aus Bellersen, Bökendorf und Borgentreich hatten zunächst unterschiedliche Motive entworfen und diese anschließend aus Walzblei ausgeschnitten und poliert. Nach der Fertigung eines Rahmens wurde ein passendes Hintergrundglas gewählt, bevor anschließend alles zusammengelötet und mit bunten Glassteinen verziert wurde. Dass der Kreativität dabei keine Grenzen gesetzt waren, macht die Bandbreite der Exponate deutlich: Vom Weihnachtsengel über florale Motive bis hin zum Tyrannosaurus Rex ist alles dabei.

Kulturmanagerin Julia Siebeck, die den Kulturrucksack NRW für den Kreis Höxter betreut, zeigte sich begeistert vom handwerklichen Geschick, welches die Kinder bei der Arbeit mit Lötkolben und Glasschneider bewiesen: „Die Mischung aus Handwerk und Kunst ist das Besondere an diesem Kurs. Es ist schön zu sehen, mit welcher Begeisterung die Kinder dabei sind und dass die Mittel, die das Land Nordrhein-Westfalen für den Kulturrucksack zur Verfügung stellt, hier so gut eingesetzt werden.“

Die Förderung des Landes sorgt dafür, dass der Kreis Höxter alle Kurse kostenfrei anbieten kann. Einen Überblick über alle Kulturrucksack-Angebote im Kreis Höxter bietet der Veranstaltungskalender auf www.netzschafftkultur.de sowie die Internetseite www.kulturrucksack.nrw.de. Ansprechpartnerin ist Kulturmanagerin Julia Siebeck, Telefon: 05271 / 965-3216, E-Mail-Adresse: kulturrucksack@kreis-hoexter.de.

 

 

Donnerstag, 15. Juni 2017 11:02 Uhr

Bad Pyrmont (red). Mit Bad Pyrmont-News geht das elfte Online-Nachrichten-Portal der Deutschland-News-Gruppe an den Start. Ab sofort können Leserinnen und Leser rund um die Uhr Nachrichten aus der Kurstadt Bad Pyrmont und Umgebung kostenfrei über www.bad-pyrmont-news.de einsehen. „Es ist nun an der Zeit, nach intensiven Planungen, unseren Lesern aus Bad Pyrmont und Region ein eigenes Nachrichten-Portal zu präsentieren“, so Geschäftsführer Julien Heinrich, „es gibt viele Leser aus der Region Bad Pyrmont und Hameln, die die tägliche Berichterstattung der Weser-Ith News verfolgen.“

Die Weser-Ith News hat in den letzten Monaten vermehrt Nachrichten aus der Kurstadt publiziert. Geschäftsführer Benjamin Beineke: „Ich bin sehr erfreut, dass wir nun auch in Bad Pyrmont und Umgebung mit unserem für die Leser kostenfreien Nachrichtenportal vertreten sind.“ Auch Alexander Wolkowiski ist stolz: „Wir launchen inzwischen das elfte Nachrichtenportal, ich bin wirklich stolz auf unser Team und die geleistete Arbeit, so kann es weitergehen.“

Die Redaktion wird von Mediaberater Axel Brakmann unterstützt, der unter 0170 - 8356989 für Fragen rund um das Thema Werbung zur Verfügung steht. Also: Los geht’s! Bad Pyrmont News auf Facebook liken – und einfach gut und schnell informiert sein. Für Anregungen und Ideen bezüglich unserer Berichterstattung haben wir selbstverständlich ein offenes Ohr und bitten um Kontaktaufnahme unter: redaktion@bad-pyrmont-news.de oder unter: 0152 – 25127536.

Mittwoch, 14. Juni 2017 10:10 Uhr

Herlinghausen/Kreis Paderborn/Lügde (ekp). Einsatz für den Schutz von Flüchtlingen, das Verabschieden der aktualisierten Kirchenkreis-Konzeption und ein neues Logo für den Evangelischen Kirchenkreis Paderborn sind die wichtigsten Ergebnisse der Kreissynode. Mit 80 anwesenden von 112 stimmberechtigten Synodalen und sieben beratenden Mitgliedern tagte das Beratungs- und Beschlussgremium am Freitag, 9. Juni, in der Herlingihalle in Herlinghausen. Die Kreissynode vertritt rund 80 000 Protestanten, die in 17 Kirchengemeinden in den Kreisen Höxter und Paderborn sowie in Lügde (Kreis Lippe) leben. Auftakt der Kreissynode war die Feier eines Gottesdienstes in der um 1250 erbauten evangelischen Kirche Herlinghausen. Die Predigt hielt Pfarrerin Monika Dinger. Zu den Gästen gehörten der stellvertretende Bürgermeister der Hansestadt Warburg, Heinz-Josef Bodemann, und Dechant Gerhard Pieper vom Dekanat Höxter. Jürgen Nachtigal vom Arbeitskreis Tansania verlas ein Grußwort von Superintendent Phenias Lwakatare aus dem Partnerkirchenkreis Kusini B in Tansania und stellte die aktuelle Partnerschaftsarbeit vor. Für 2018 ist der nächste Gegenbesuch in Tansania geplant.

Apfelbäume für den Klimaschutz: In diesem Jahr sollen im Kirchenkreis insgesamt 96 Apfelbäume gepflanzt werden, zur Erinnerung an das Reformationsjubiläum 2017 und als Beitrag zum Klimaschutz. Martin Luther werde der Satz zugeschrieben „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“, so Wolfgang Dzieran, Vorsitzender des Ausschusses für Mission, Ökumene und Weltverantwortung (MÖWe). Bei der Pflanzaktion stünden 95 Apfelbäume für Luthers Thesen und einer für das Paradies. Außerdem würden 96 Apfelbäume benötigt, um die errechneten 720 Kilogramm CO2 auszugleichen, die eine Synode durch An- und Abreise erzeuge, erläuterte Dzieran. Kooperationspartner ist die Biologische Station Kreis Paderborn/Senne, die Streuobstwiesen mit alten Apfelsorten pflegt. Die 17 Gemeinden des Kirchenkreises sind nun aufgerufen, im Herbst Apfelbäume zu pflanzen. Weitere sind für Streuobstwiesen vorgesehen. Start der Aktion war in Herlinghausen mit zwei Apfelbäumen für das Christliche Freizeitzentrum Kirchberghof. Im Reformationsjahr erneuert der Kirchenkreis sein bisheriges Logo: Detlef Jakobsmeyer von der Agentur RLS Jakobsmeyer (Paderborn) stellte zwei Entwürfe vor. Die Synodalen entschieden sich mehrheitlich für das Logo in grün und violett mit einem schwungvollen offenen Kreis und integrierter Kreuzform.

Sind wir wanderndes oder stationäres Gottesvolk?: „Bei uns im Kirchenkreis erlebe ich eine dankenswerte, beglückende und ermutigende Vielfalt“, sagte Superintendent Volker Neuhoff in seinem Bericht. Dies bezog sich sowohl auf seine anderthalbjährige Amtszeit als auch auf das bisherige Reformationsgedenken unter dem Motto „Einfach frei“ der Evangelischen Kirche von Westfalen. Neuhoff rief dazu auf, den Blick frei zu machen für mehr Offenheit nach außen, vermehrte Vernetzung in die Region und Innovationsfreude. Zum Beispiel indem neben der traditionellen Liturgie vermehrt moderne Gottesdienstformen angeboten werden. „Sind wir wanderndes oder stationäres Gottesvolk? Wollen wir anderen begegnen? Diese Fragen treiben mich um“, so der Superintendent. Die Zusammenarbeit unterschiedlicher Religionen und Konfessionen im GlaubensGarten auf der Landesgartenschau in Bad Lippspringe sei „bemerkenswert“. „Unsere Gesellschaft braucht solche Zeichen“, so Neuhoff. Gegenseitige Impulse gebe es durch viele ökumenische Begegnungen im Kirchenkreis. Zum Thema Diakonie und gesellschaftliche Verantwortung stellte der Superintendent fest: „Wir als Kirche müssen Anwältin sein auch für Schwache und Ausgegrenzte und nicht nur den Mittelstand vertreten.“ Das Kirchenasyl bei drohender Abschiebung bezeichnete Volker Neuhoff als manchmal notwendig, um inne zu halten und noch mal neu nachzudenken: „Es kann nicht um die Erfüllung juristischer Maßnahmen gehen auf dem Rücken von Menschen.“ Präses Annette Kurschus von der Evangelischen Kirche von Westfalen sei er dankbar für ihre deutliche Abgrenzung gegenüber der AfD. Mehr finanzielle Unterstützung vom Land Nordrhein-Westfalen für gesamtgesellschaftliche Aufgaben mahnte Superintendent Neuhoff an. „Das KiBiz (Kinderbildungsgesetz) ist nicht in der Lage, uns auskömmlich mit finanziellen Mitteln zu unterstützen“, nannte er ein Beispiel. Langfristig drohe in den Tageseinrichtungen für Kinder ein Fachkräftemangel. Im Kirchenkreis Paderborn gibt es 16 evangelische Kindertageseinrichtungen mit insgesamt rund 1 000 Kindern. In der Flüchtlingspolitik sprach sich die Synode des Kirchenkreises Paderborn für die uneingeschränkte Geltung des Flüchtlingsschutzes, für das Grundrecht auf Asyl als Individualrecht, gegen Abschiebungen in unsichere Länder wie Afghanistan, für den Familiennachzug auch für Menschen, die nicht als Flüchtlinge gelten, aber in ihrer Heimat an Leib und Leben bedroht sind und für die Teilhabe und Integration von Flüchtlingen vom ersten Tag an aus. Die Synode schloss sich damit Positionen der Landessynode der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), der Flüchtlingsbeauftragten der 28 Kirchenkreise der EKvW und der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe an. Beantragt hatte dies die Fachkonferenz Migration und Flucht des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn und der Diakonie Paderborn-Höxter e.V.

Konzeption beschlossen: Nach ausführlicher Beratung beschlossen die Synodalen die überarbeitete Fassung der Konzeption für den Evangelischen Kirchenkreis Paderborn, deren erste Fassung aus dem Jahr 2008 stammt. Superintendent Volker Neuhoff dankte allen Beteiligten am Überarbeitungsprozess und betonte „Wir sind nun beauftragt, diese Konzeption umzusetzen und fortzuschreiben.“ Die neue Konzeption beschreibt den Auftrag, die Rahmenbedingungen und die Handlungsfelder des Kirchenkreises unter dem biblischen Leitwort „Als lebendige Steine lasst Euch aufbauen zu einem geistlichen Haus (1. Petr. 2,5). Schwerpunkte des Kirchenkreises sind weiterhin Diakonie sowie Kinder und Jugendliche. Nachdem auf der letzten Synode eine neue Finanzsatzung beschlossen worden war, wurde nun der kreiskirchliche Finanzausschuss neu mit Mitgliedern und Stellvertretungen aus den sechs Regionen des Kirchenkreises und der Funktionalen Dienste besetzt.
Neuer Synodalbeauftragter für den Bereich „Christen und Juden“ ist Pfarrer Dr. Björn Corzilius (Höxter); zur Synodalbeauftragten für Diakonie sowie für Kindertageseinrichtungen wurde Pfarrerin Elke Hansmann (Paderborn) gewählt. Neues Mitglied im Synodalen Jugendausschuss ist Ann-Sophie Antemann (Nieheim), neues Mitglied im Nominierungsausschuss ist Pfarrer Karl-Edzard Buse-Weber (Borchen). Außerdem wurde eine neue Satzung für den „Verbund für Kindertageseinrichtungen im Evangelischen Kirchenkreis Paderborn“ beschlossen. Die Änderung war notwendig, weil die Geschäftsführung des Verbundes auf den Kirchenkreisverband der Evangelischen Kirchenkreise Gütersloh, Halle und Paderborn übertragen wurde.

Setzen ein Zeichen der Hoffnung (von links): Gabriele Jansen, Leiterin Christliches Freizeitzentrum Kirchberghof, Marvin Meier, Freiwilliges Ökologisches Jahr, Biologische Station Kreis Paderborn/Senne und Superintendent Volker Neuhoff, Evangelischer Kirchenkreis Paderborn, pflanzen auf dem Kirchberghof in Herlinghausen einen Apfelbaum. Im ganzen Kirchenkreis sollen in diesem Jahr Apfelbäume gepflanzt werden: zur Erinnerung an das Reformationsjubiläum 2017 und als Beitrag zum Klimaschutz. Foto: EKP/Heide Welslau

Freitag, 09. Juni 2017 09:44 Uhr

Kreis Höxter/Warburg (red). Inhaber der Ehrenamtskarte können sich über ein kulturelles Dankeschön für außerordentliches Engagement freuen. Die Freilichtbühne Bökendorf e.V. bietet ihnen zu allen Theatervorstellungen ermäßigte Eintrittskarten an. „Diese neue Vergünstigung ist eine ganz besondere Freude“, würdigte Landrat Friedhelm Spieker das neue Angebot der ehrenamtlichen Theatermacher. Denn dies sei ein Dankeschön von ehrenamtlich Aktiven an ehrenamtliche Aktive. Das Bühnenensemble bringe sehr viel Freizeit und Engagement ein, um die großen und kleinen Gäste mit ihren großartigen Aufführungen zu erfreuen. Die Premiere des Kinderstücks „Aschenputtel“ am 4. Juni vor fast ausverkauften Rängen begeisterte das Publikum. „Wir haben den Märchen-Klassiker als Musical umgesetzt“, erklärt Regisseurin Anke Lux. Die Premiere des Erwachsenenstücks „Das Wirtshaus im Spessart“ findet am 1. Juli um 20 Uhr statt.

„Unser kulturelles, soziales, sportliches und gesellschaftliches Leben ist ohne freiwilliges Engagement nicht denkbar“, dankte Landrat Friedhelm Spieker in Bökendorf nicht nur dem Ensemble der Freilichtbühne, sondern darüber hinaus allen Bürgerinnen und Bürgern im Kreis Höxter, die sich ehrenamtlich in unterschiedlichen Bereichen für das Gemeinwohl einbringen. Als Dankeschön für außerordentlichen Einsatz führte der Kreis Höxter bereits 2011 gemeinsam mit den zehn Städten die Ehrenamtskarte NRW ein. Die Inhaber können sich über mehr als 70 Vergünstigungen freuen - darunter jetzt auch ermäßigte Eintrittskarten für die Aufführungen der Freilichtbühne Bökendorf. Die Ehrenamtskarte erhalten ehrenamtlich Tätige im Kreis Höxter auf Antrag, sofern sie mindestens fünf Stunden wöchentlich (oder 250 Stunden im Jahr) ehrenamtlich tätig sind und dafür keine Aufwandsentschädigung erhalten. Auch Inhaber der Jugendleitercard (kurz Juleica) können die Ehrenamtskarte NRW beantragen.

Mehr Informationen unter www.kreis-hoexter.de. Ansprechpartner beim Kreis Höxter ist Andreas Niggemeyer, Telefon 05271/965-9800.



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