Warburg (red). Das Helios Klinikum Warburg beteiligt sich am bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“ mit einer Telefonsprechstunde am Dienstag, 4. Juni, von 10-16 Uhr unter der Telefonnummer 05641 915002.

Mehrere Millionen Menschen in Deutschland leiden an chronischen Schmerzen. Damit ist der Schmerz eine Volkskrankheit wie Diabetes und Bluthochdruck. Noch immer sind viele Schmerzpatienten in Deutschland unterversorgt, dabei hat jeder Mensch hat das Recht auf eine angemessene Schmerzlinderung. Chronische Schmerzen können sehr unterschiedlich sein und verschiedene Ursachen haben. Im Gegensatz zum Akutschmerz hat der chronische Schmerz seine Warnfunktion gänzlich verloren. Er stellt ein eigenständiges Krankheitsbild dar und geht oftmals mit negativen Begleiterscheinungen einher. Hierzu gehören häufige Arztbesuche aber auch soziale und seelische Belastungen, Schwierigkeiten am Arbeitsplatz oder Beeinträchtigungen im Alltag und in der Freizeitgestaltung, oft ist auch der Schlaf gestört. Letztendlich kann es zu einem Verlust an Lebensqualität kommen.

Um chronische Schmerzen aufzuhalten, behandelt das Helios Klinikum Warburg nach einem multimodalen Ansatz, in dem der Mensch ganzheitlich betrachtet wird. Ziel der Behandlung ist eine Schmerzlinderung und ein guter Umgang mit den chronischen Schmerzen. Die Schmerzklinik möchte darin unterstützen, den Alltag wieder besser zu meistern und aktiv am Leben teilnehmen zu können. Letztendlich sollen die Patienten zum Experten, zur Expertin im Umgang mit der Schmerzerkrankung werden. Das Team im Helios Klinikum Warburg besteht aus einem Expertenteam verschiedener Fachrichtungen. Zum Therapeutenteam gehören Ärzte, Psychotherapeuten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, speziell ausgebildete Pflegekräfte sowie Musik-, Bewegungs- und Entspannungstherapeuten. Das Helios Klinikum Warburg behandelt unterschiedliche Schmerzarten.

Die Therapie richtet sich an Menschen aller Altersgruppen, ab dem jungen Erwachsenenalter und umfasst ein breites Behandlungsspektrum. Hierzu gehören unter anderem anhaltende Rücken- und Gelenkschmerzen, Schmerzen des Bewegungsapparates, Kopf- und Gesichtsschmerzen, Nervenschmerzen, das Fibromyalgiesyndrom, Nervenschmerzen, Arthroseschmerz, Phantomschmerzen oder auch komplexe regionale Schmerzsyndrome (CRPS).
In der multimodalen Behandlung wird bewusst auf verschiedene Therapieansätze gesetzt, um dem komplexen Krankheitsbild des chronischen Schmerzes effektiv begegnen zu können.

Das Therapieangebot wird individuell angepasst und umfasst folgendes Leistungsspektrum:
Medikamentöse Schmerztherapie ?
Elemente der traditionellen chinesische Medizin, wie Akupunktur, sowie ?naturheilkundliche Ansätze. ?
Therapeutische Infiltrationen sowie Injektionen ?
Psychologische Schmerzbewältigung in Einzel- und Gruppentherapie, ?Verhaltenstherapie, achtsamkeitsbasierte Verfahren ?
Entspannungsmethoden ?
Bewegungstherapien, wie Nordic Walking, Wassergymnastik, ?Ergometertraining ?
Patientenschulung / Ernährungsberatung ?
Physiotherapie ?
Manuelle Therapie, Triggerpunkt-Therapie, Faszientherapie ?
Medi-Taping ?
Ergotherapie ?
Musik- und Kunsttherapie ?
Sensomotorisches Training ?
Wärme- und Kältetherapie, TENS ?
Aromatherapie ?
Qi Gong ?
Yoga ?
Hypnosetherapie ?
Reiki ?
Neurostimulationsverfahren mit Implantationen (separater stationärer ?Aufenthalt)

Im Helios Klinikum Warburg gibt es verschiedene Behandlungsangebote. Hierzu gehört die stationäre Multimodale Therapie über 17 Tage. Die Therapien finden sowohl in Einzel- als auch in Gruppenangeboten statt. Zusätzlich bietet die Schmerzklinik eine stationäre Akutschmerzbehandlung über wenige Tage an. Neben dem stationären Angebot betreut das Helios Klinikum Warburg Schmerzpatienten ambulant über die Schmerzambulanz. ?