Warburg (red). In diesen Tagen bringen die Sternsinger den Segen „20 + C + M + B + 26“ in die Häuser der Menschen in der Hansestadt Warburg.
Bürgermeister Tobias Scherf begrüßte die jungen Könige gemeinsam mit ihrem Ansprechpartner Rudi Ryll im historischen Rathaus zwischen den Städten – einem Ort, der Geschichte und Gegenwart auf besondere Weise verbindet.
„Dieses Rathaus ist ein Ort voller Geschichten – ein Ort, an dem Leben beginnt und Wege ihren Anfang nehmen. Im Standesamt werden Geburten beurkundet, neues Leben wird sichtbar“, erklärt Ansprechpartner Rudi Ryll. Und genau darum gehe es ja auch bei den Sternsingern: „Die Geburt des Jesuskindes war der Anlass, der die Heiligen Drei Könige einst aufbrechen ließ. Sie folgten dem Stern, um Hoffnung, Licht und Segen in die Welt zu bringen – eine Botschaft, die wir bis heute weitertragen“, sagt Rudi Ryll.
Im Anschluss zeigten Bürgermeister Tobias Scherf, Rudi Ryll sowie Dr. Alexander Akel (Leiter der VHS-Geschäftsstelle Warburg) den Sternsingern, welche vielfältigen Aufgaben sich hinter den Türen des historischen Rathauses verbergen. Neben dem Standesamt befindet sich dort auch die Geschäftsstelle der Volkshochschule Warburg, die mit ihren Bildungsangeboten ein wichtiger Bestandteil des städtischen Lebens ist.
Spenden kommen der Schule der Salvatorianerinnen in Nazareth zugute
Die Spenden, die die Sternsinger in ihren Sammelbüchsen zusammentragen, kommen der 1960 gegründeten Ordensschule der Salvatorianerinnen in Nazareth zugute. Seit 1923 ist ein Konvent der Salvatorianerinnen in Warburg ansässig. Bis 1993 engagierten sich die Schwestern intensiv in der Kinder- und Jugenderziehung. Heute leben und wirken sie im Seniorenzentrum St. Johannes weiter und bleiben der Stadt eng verbunden.
„Ich danke euch Sternsingern von Herzen für euren Einsatz und eure Bereitschaft, diese wichtige Aufgabe zu übernehmen. Dass Kinder und Jugendliche ihre Zeit investieren, um den Segen in die Häuser zu bringen und sich zugleich für andere einzusetzen, ist in unserer heutigen Zeit alles andere als selbstverständlich. Dieser Besuch ist ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Hoffnung und gelebte Solidarität – Werte, die unsere Stadt dringend braucht“, brachte Bürgermeister Tobias Scherf seine Anerkennung für das Engagement der Sternsinger zum Ausdruck.
Den Segen für das Stadthaus nahm der Bürgermeister mit und brachte ihn dort an der Eingangstür an.
Foto: Stadt Warburg