Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Freitag, 24. Januar 2020 11:25 Uhr
„Tag der offenen Tür“ an der Sekundarschule in Warburg - Die Experimentierwerkstatt der Universität Kassel begeistert
Freitag, 24. Januar 2020 11:15 Uhr

Höxter (red). Baurätin Birte Korte ist die neue Leiterin der Abteilung Bauen und Planen beim Kreis Höxter. Sie folgt auf Hans-Werner Gorzolka, der zwölf Jahre an der Spitze der Abteilung stand und jetzt im Ruhestand ist.

„Wir freuen uns, mit Frau Korte eine kompetente und erfahrene Nachfolgerin gefunden zu haben“, so Kreisdirektor Klaus Schumacher beim offiziellen Amtsantritt. Auch der Leiter des Fachbereichs Umwelt, Bauen und Geoinformationen beim Kreis Höxter, Michael Werner, gratulierte ihr zur neuen Aufgabe und wünschte ihr viel Erfolg. Vor ihrem Wechsel zum Kreis Höxter war die 41-jährige Architektin als Leiterin der Abteilung Bauaufsicht bei der Stadt Hameln tätig.

Die gebürtige Höxteranerin studierte Architektur und arbeitete vier Jahre in einem Architekturbüro in Beverungen, bevor sie bei der Region Hannover eine Ausbildung im gehobenen technischen Verwaltungsdienst absolvierte. Von 2005 bis 2012 war sie im Bereich Planen und Bauen bei der Kreisverwaltung des Kreises Lippe tätig. Dann übernahm sie die Verantwortung für den Fachbereich Bauordnung und Denkmalpflege bei der Stadt Holzminden und wechselte im Frühjahr 2018 an die Spitze der Bauaufsicht bei der Stadt Hameln.

„Es ist mir eine große Freude, jetzt in meinem Heimatkreis tätig zu sein“, sagte die neue Abteilungsleiterin Birte Korte. Sie freue sich auf die gute Zusammenarbeit. Zum breit gefächerten Aufgabenbereich der Abteilung mit 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen gehören die Bearbeitung von Baugenehmigungen, die Bauaufsicht, die Erstellung von Bauleitplänen, der Denkmalschutz, die Förderung der Dorfentwicklung mit dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, die Mitwirkung an der Raumordnung und Landesplanung, die Wohnraumförderung und weitere Dienstleistungen.

Foto: Kreis Höxter

Donnerstag, 23. Januar 2020 10:44 Uhr

Brakel/Willebadessen (red). Am 21. Januar 2020 haben die Städte Brakel und Willebadessen im Rahmen des Projektes „Gemeinwohl-Region Kreis Höxter“ mit ihrer sogenannten Gemeinwohl-Bilanzierung begonnen. So soll erstmals systematisch sichtbar gemacht werden, welche Effekte das kommunale Handeln auf das Gemeinwohl hat und wo es noch Raum für Verbesserungen gibt. So wird ein circa sechsmonatiger Organisationsentwicklungs-Prozess in den beiden Kommunalverwaltungen gestartet, der sich an Gemeinwohl-Werten orientiert. Durch die enge Abstimmung auf Ebene der einzelnen Fachbereiche soll dabei die interkommunale Zusammenarbeit gefördert werden.

Die Stadt Brakel hatte sich bereits in der Ratssitzung am 11. Juli 2019 einstimmig für diesen Weg entschieden. Das Ziel von Bürgermeister Hermann Temme und dem Rat: „Durch die Aufstellung einer Gemeinwohl-Bilanz möchten wir unser Verwaltungshandeln weiterhin und auch für die Zukunft verstärkt an Gemeinwohlwerten, wie Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, Demokratie, Mitbestimmung und Transparenz ausrichten“. Als Gemeinwohl-Gemeinde bilanziert zu sein, sei zudem auch ein Stück Regionalmarketing, mit dem sich Brakel herausstellen könne, so Temme.

Am 26. September 2019 stimmte auch der Stadtrat Willebadessen einstimmig für die eine Gemeinwohl-Bilanzierung. „Das Thema wurde durchaus kontrovers diskutiert. Ich bin nach eingehender Beschäftigung zu dem Schluss gekommen, dass die Idee der Gemeinwohl-Ökonomie dem Weg entspricht, den wir angesichts neuer Herausforderungen in der Welt einschlagen müssen“, erläutert Bürgermeister Hans Hermann Bluhm die Entscheidung. Als Kommune dazu beizutragen eröffne die Chance, sich frühzeitig mit übergreifender Nachhaltigkeits-Berichterstattung vertraut zu machen. Zudem freue er sich sehr auf die interkommunale Zusammenarbeit mit der Stadt Brakel und darauf, von den Erfahrungen der Stadt Steinheim mit der dort bereits laufenden Bilanzierung zu lernen, so Bluhm.

Die gestern mit einem Auftakt-Workshop gestartete Kommunen-Bilanzierung wird nun in den kommenden sechs Monaten mit Beteiligten aus verschiedenen Fachabteilungen beider Städte durchgeführt. Sie ist Teil des mit LEADER-Mitteln geförderten Projekts „Gemeinwohlregion Kreis Höxter“. Die Bildungsreferenten der Stiftung Gemeinwohl-Ökonomie NRW aus Steinheim, Christian Einsiedel und Christoph Harrach, begleiten das Projekt ebenso wie eine externe Beratungsagentur. Mit der Fertigstellung der Gemeinwohl-Bilanzen wird im Sommer 2020 gerechnet.

Foto: Stadt Brakel

Donnerstag, 23. Januar 2020 10:38 Uhr

Fürstenau (TKu). „Sei mutig, es ist dein Leben!“ Unter diesem Motto finden in diesem Jahr wieder die Antonius-Dienstage in Fürstenau statt, die bereits eine 340 Jahre alte Tradition aufweisen. Die Antonius-Dienstage entstammen aus einer Zeit, die man sich heute kaum noch vorstellen kann, tragen aber in Fürstenau dazu bei, das alte Gelübde von 1680 aufrecht zu erhalten. Darüber hinaus dient es den Gläubigen als Halt im Leben. Auch in diesem Jahr hat sich wieder ein Antonius-Arbeitskreis gebildet, um die Antonius-Dienstage zu beleben. Diese christlichen Tage werden wie in den gesamten Jahren zuvor wieder viele Menschen aus dem gesamten Hochstift nach Fürstenau ziehen. Lange, lange ist es her: Es war der 13. Juli des Jahres 1680, Tag des Heiligen Antonius von Padua, als schwere Unwetter die Ortschaft Fürstenau am Fuße des Köterberges überzogen. Starkregen, Hagelschlag und schwerste Gewitter richteten verheerende Schäden auf den Feldern und an den Häusern des Dorfes an. Die nicht enden wollende Heimsuchung der Natur ließ Pfarrer Leander Scheiffers sämtliche Einwohner in die Kirche rufen, um Gott und den Heiligen Antonius um Beistand zu bitten. So gelobte man, den Tag des Heiligen von Padua für immer zu seinen Ehren feierlich und mit einer Prozession durch das Dorf zu begehen. Und siehe da, der Sturm flaute ab und legte sich. 

Seit damals löst Fürstenau das seinerzeit abgelegte Gelübde Jahr um Jahr erneut ein, indem an den neun Dienstagen vor dem Passions-Sonntag Votivmessen, sprich Totenmessen, zu Ehren des Heiligen Antonius gefeiert werden. Seit mehr als drei Jahrhunderten zieht die Verehrung des Heiligen in der St. Anna Kirche Fürstenau viele Menschen von Nah und Fern an. Jeweils am Montag davor findet um 19.00 Uhr eine Festandacht mit Lichterprozession statt. An den Antonius Dienstagen beginnt der Festgottesdienst jeweils um 9.30 Uhr. Ab 9.00 Uhr besteht bereits Beichtmöglichkeit, berichtet Peter Egelkraut vom Organisationsteam der Antonius-Dienstage. Egelkraut führt weiter aus: In diesem Jahr beginnt die Gottesdienst-Folge am 04. Februar 2020 und endet am 31. März 2020. Der Themenschwerpunkt der Predigtreihe heißt: „Sei mutig, es ist dein Leben!“ Alle neun Prediger werden in ihren Heiligen Messen eine Schwerpunktsetzung im Rahmen des Gesamtthemas vornehmen. Rund um die St. Anna Kirche werden wieder die in Kooperation mit der Firma Weserflaggen (Herr Heiko Probst) erstellten Fahnen mit Antonius-Darstellungen wehen. Sie tragen in deutscher, lateinischer, italienischer und portugiesischer Sprache den Ruf: „Heiliger Antonius, bitte für uns!“ Über dem Portal der St. Anna-Kirche wird während der gesamten Zeit das Banner mit dem Schwerpunktthema auf die Veranstaltungen hinweisen.

Im Anschluss an die Antonius-Messen lädt die Kirchengemeinde alle Besucher zum Frühstück, ein, welches von ehrenamtlichen Helferinnen organisiert wird. Das Frühstück findet im benachbarten Pfarrheim statt. Hier wird das zu diesem Anlass gebackene Antonius-Brot gereicht werden, welches die Bäckerei Balke während der neun Wochen auch zum Verkauf anbietet. Der Erwerb dieses besonderen Brotes ist auch nach den Gottesdiensten an einem Stand vor der Kirche möglich, zum Angebot gehören auch erstmalig Antonius-Umweltbeutel mit dem „Tau-Zeichen“, jenem Erkennungszeichen für franziskanische Schwestern und Brüder. Das Tau soll jedem Träger eines Beutels sagen: „Du bist gesegnet!“ Im Rahmen der Montagsandacht am 03. Februar wird erstmals ein Männerchor einige Lieder vortragen. Anschließend sind alle Herren des PV’s ins Pfarrheim eingeladen, um dort den von Antonius Westermeier kreierten „Antonius-Tropfen“ zu verkosten. Am 18. Februar werden sich Mädchen und Jungen des Katholischen Kindergartens Fürstenau an der Gestaltung der Heiligen Messe beteiligen. Für Samstag, den 14. März ist eine ganztägige Busfahrt nach Paderborn für Kinder von sieben bis 12 Jahren vorgesehen. Auf dem Programm stehen die Besichtigung des Doms mit anschließender kurzer Andacht, ein Besuch bei Erzbischof Becker und auf dem Rückweg die Besichtigung der Benteler-Arena des Bundesligisten SC Paderborn.

Diese Unternehmung wird gesponsert von den Bäckereien Balke und Henneke. Ein gewiss hoch interessanter Vortrag ist für Montag, den 23. März um 20.00 Uhr, geplant. Bruder Andreas Murk, Franziskaner-Minorit und Guardian des Klosters Schwarzenberg bei Würzburg, ein ausgewiesener Kenner des heiligen Antonius von Padua, wird aus dem Leben des Heiligen zu erzählen wissen. Eintrittskarten für diesen Abend im Tambourheim Fürstenau gibt es für 1,00 Euro im Vorverkauf (zentrales Büro des PV Corvey in Höxter, Bäckerei Balke in Fürstenau, nach den Antonius-Gottesdiensten) und an der Abendkasse zu erwerben. Auf Plakaten, auf der Homepage des PV Corvey und mit einer großen Zahl Handzettel wird im gesamten Pastoralverbund auf diese Veranstaltungsreihe hingewiesen werden. Dem Antonius-Arbeitskreis zugehörig sind Antonius Westermeier, Ulla Peters, Peter Egelkraut, Maria Hummel, Judith Westermeier, Ute Lämmchen, Pastor Thomas Nal, Christa Stoltz, Hiltrud Vornholt. Sie sorgen in diesem Jahr wieder für einen reibungslosen Ablauf. Weitere Infos dazu gibt es auch unter https://pv-corvey.de

Foto: Egelkraut

Donnerstag, 23. Januar 2020 10:33 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Suche nach dem passenden Ausbildungsberuf ist für Schülerinnen und Schüler oft mit vielen Fragezeichen verbunden: Welcher Job ist der Richtige? Welche Anforderungen werden gestellt? Wie läuft eine Ausbildung ab? Antworten erhalten sie in dem neuen Programm „backstage.AUSBILDUNG“ direkt von erfahrenen Auszubildenden. Organisiert wird es von der Kommunalen Koordinierungsstelle für den Übergang Schule und Beruf des Kreises Höxter und dem Verein Natur und Technik.

„Wir bieten Schülerinnen und Schülern einen besonderen Einblick in die Abläufe einer Berufsausbildung. Sie lernen sie sozusagen ‚backstage‘ kennen“, erklärt die Vereinsvorsitzende Petra Spier. Dabei stehen ihnen Auszubildende zur Seite und informieren, beraten und unterstützen. „Die Azubis wissen aus eigener Erfahrung, welche Fragen die Schülerinnen und Schüler bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz haben.“

Das Programm „backstage.AUSBILDUNG“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die aktuell die Jahrgangsstufe 9 und 10 an einer Real-, Sekundar- oder Gesamtschule beziehungsweise die Jahrgangsstufen 10 bis 12 (EF-Q2) eines Gymnasiums besuchen und an einer Berufsausbildung im Kreis Höxter interessiert sind.

Die Auszubildenden werden für ihren Einsatz als Mentoren von den Betrieben freigestellt und inhaltlich von den Organisatoren vorbereitet. Die vorgestellten Berufe sind Altenpfleger*in, Anlagenmechaniker*in, Bankkaufmann und -frau, Elektroniker*in, Industriemechaniker*in, Industriekaufmann und -frau, Mechatroniker*in, Medientechnolog*in, Metallbauer*in, Schilder- und Lichtreklamehersteller*in, Steuerfachangestellte*r, Technische*r Produktdesigner*in, Technische*r Systemplaner*in, Verfahrensmechaniker*in sowie Werkzeugmechaniker*in.

Diese Firmen machen bei dem Projekt mit:

  • Höxter: Becker, Ahrens Haustechnik, Konrad Reitz Ventilatoren, Gronemeyer Maschinenfabrik, Arntz Optibelt
  • Steinheim: Vereinigte Volksbank, Struck-Leuchten, Spier Fahrzeugwerk, Steuerberatung Siekendiek Ploghaus Brechmann Arning
  • Brakel: Franz Schneider Brakel (FSB)
  • Bad Driburg: Senioren-Park carpe diem

„Die Schülerinnen und Schüler teilen uns mit der Anmeldung mit, für welche Ausbildungsberufe sie sich besonders interessieren“, sagt Nina Eichhorn, Projektkoordinatorin vom Kreis Höxter. „Wir werden ihnen dann nach Möglichkeit einen Auszubildenden dieses Berufs zur Seite stellen, der sie durch das Programm begleitet.“

Der persönliche Austausch und die Praxiserfahrung im Betrieb werden abgerundet durch gemeinsame Aktionen wie etwa dem Besuch einer Berufsschule oder ein Bewerbungstraining. „Ziel ist, dass die Jugendlichen anschließend gut vorbereitet sind und sich um einen Ausbildungsplatz bewerben können“, fasst Spier zusammen. „Vielleicht ja sogar bei einem der teilnehmenden Betriebe, die regelmäßig Ausbildungsstellen ausschreiben.“

Dominic Gehle, Leiter der Abteilung Bildung und Integration im Kreis Höxter, der für die Kommunale Koordinierungsstelle Übergang Schule und Beruf sowie die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ verantwortlich ist, ergänzt: „Das Programm ‚backstage.AUSBILDUNG‘ passt sehr gut zu den bereits etablierten Aktivitäten zur Berufsorientierung im Kreis Höxter, wie etwa die Berufsfelderkundungstage und den Tag der offenen Betriebstür.“

Der Programmstart ist im März 2020. Das Programm hat eine Laufzeit von vier Monaten. Von den Schülerinnen und Schülern wird Interesse an einer dualen Berufsausbildung, die Offenheit für neue Erfahrungen sowie die Bereitschaft erwartet, sich mindestens sechsmal innerhalb der Programmlaufzeit mit ihrem Ausbildenden beziehungsweise innerhalb des Rahmenprogramms mit den anderen Teilnehmern zu treffen. Die Treffen und Praxisphasen finden außerhalb der Schulzeit statt. Die Teilnahme an dem Programm ist kostenlos.

Anmeldeschluss ist der 16. Februar. Das Anmeldeformular sowie weitere Informationen sind zu finden auf www.natur-und-technik.org/backstage. Rückfragen beantwortet Nina Eichhorn (eichhorn@kreis-hoexter.de, 05271/965-3615).

Kommunale Koordinierungsstelle Kreis Höxter

Die Kommunale Koordinierungsstelle spielt eine zentrale Rolle in der Umsetzung der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)“ im Kreis Höxter. Das Ziel von KAoA ist, dass alle Schülerinnen und Schülern eine realistische und für sie passende Anschlussperspektive wie z.B. einen Ausbildungs- oder Studienplatz nach dem Schulabschluss haben.

Um das zu erreichen, wurde an allen allgemeinbildenden Schule ein verbindlicher Prozess der Berufs- und Studienorientierung eingeführt, der ab der 8. Klasse beginnt. Die Kommunale Koordinierungsstelle vernetzt alle an KAoA vor Ort beteiligten Akteure und Partner, das sind u.a. die Bundesagentur für Arbeit mit den Arbeitsagenturen, die Schulen und Berufskollegs, Jugendhilfe, Bildungsträger, Wirtschaftsorganisationen und Kammern.

Sie stellt sicher, dass Zielsetzungen, Absprachen und Regeln bzgl. Transparenz, Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Akteuren getroffen, Schnittstellen optimiert und Entwicklungsprozesse angestoßen werden. Die Umsetzung der Landesinitiative im Übergang Schule-Beruf erfolgt mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds.

Blaulicht
Mittwoch, 22. Januar 2020 15:00 Uhr
Erschreckende Bilanz: Mehr als 300 Tempo-Sünder an einem Tag
Montag, 20. Januar 2020 16:05 Uhr

Warburg (red). In eine Tankstelle an der Kasseler Straße in Warburg sind unbekannte Täter in der Nacht von Sonntag auf Montag eingebrochen. Gegen 2.30 Uhr am 20. Januar verschafften sie sich gewaltsam Zugang zu einem Büroraum und dem Verkaufsraum der Tankstelle. Dort entwendeten sie eine Kassette mit Münzgeld. Der angerichtete Sachschaden wird auf rund 1.000 Euro geschätzt. Die Polizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 05271/962-0.

Montag, 20. Januar 2020 10:05 Uhr

Borgentreich (red). Drei Fahrzeuge sind am Sonntagmittag gegen 11.30 Uhr im Kreuzungsbereich der Bundesstraße B241 (Bühner Straße) in Borgentreich verunfallt. Dadurch sind drei Menschen leicht verletzt worden, von denen zwei Patienten mit Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren werden mussten. Die Feuerwehr war ebenfalls vor Ort, um die Unfallstelle abzusichern. Laut Polizeiangaben soll eine Polo-Fahrerin auf der Strecke von Borgentreich nach Bühne einen Seat übersehen haben, der auf der Bundesstraße aus Richtung Warburg unterwegs gewesen war. Auf der Kreuzung kollidierten alle drei Fahrzeuge miteinander. Der Schaden wird mit 40.000 Euro beziffert.

Sonntag, 12. Januar 2020 11:52 Uhr

Warburg (red). Auf der Desenbergstraße zwischen Warburg und Daseburg wurde eine 54-jährige Frau aus Warburg durch einen vorbeifahrenden Pkw aus Borgentreich gestreift und am Arm verletzt. Der 49-jährige Fahrer eines blauen Mercedes war zum Überholen ausgeschert und hatte die Fußgängerin nicht gesehen. Der linke Außenspiegel stieß gegen den rechten Arm der Fußgängerin. Die Fußgängerin wurde leicht verletzt und suchte selbstständig einen Arzt auf.

Donnerstag, 09. Januar 2020 14:15 Uhr

Warburg (red). Am 9. Januar, gegen 3:05 Uhr, meldeten Zeugen laute Geräusche aus dem Bereich einer Bankfiliale in der Hauptstraße in Warburg. Eine eingesetzte Funkstreife war nach zwei Minuten vor Ort, konnte aber nur noch eine erheblich beschädigte Außentür der Bankfiliale feststellen.

Nach Zeugenaussagen hatten drei dunkel gekleidete vermummte Personen zunächst die Eingangstür zum Geldautomatenbereich aufgebrochen. Sie führten eine Gasflasche mit sich. Die Täter gingen dann aber offensichtlich nicht weiter vor und flüchteten in einem silbernen Audi vom Tatort. Bei dem Kennzeichen des Audis könnte es sich möglicherweise um ein ausländisches Kennzeichen gehandelt haben.

Die gleiche Tatörtlichkeit wurde bereits zwei Tage zuvor, am 7. Januar um 3.50 Uhr, angegangen. Wer weitere Hinweise zu den Tätern und ihrem Fahrzeug geben kann, oder sonstige verdächtige Beobachtungen in Warburg in der Nacht zum 09. Januar gemacht hat, sollte sich mit der Kriminalpolizei in Höxter, Telefon 05271/962-0, in Verbindung setzen.

Politik
Freitag, 24. Januar 2020 11:30 Uhr
Die Dörfer wieder stärker in den Fokus nehmen - Hubertus Kuhaupt als CDU-Vorsitzender bestätigt
Sonntag, 19. Januar 2020 11:26 Uhr

Welda (red). Die Weldaer CDU-Mitglieder haben Hubertus Kuhaupt in einer Mitgliederversammlung einstimmig zu ihrem Kandidatenvorschlag für die Kommunalwahl 2020 gewählt. Der CDU-Kommunalpolitiker sitzt seit 2004 im Stadtrat und engagiert sich seitdem für die Fortentwicklung der Hansestadt Warburg und seines Heimatortes Welda.

Im gemeinsamen Wahlbezirk Welda/Wormeln muss nun noch eine Abstimmung mit der CDU Wormeln erfolgen.

Seine Bürgernähe, seine verlässliche und verbindliche Art, die Kompetenz kommunalpolitische Problemstellungen zu erkennen und zu lösen, sind die Stärken, die dem 48-jährigen bescheinigt werden. Eine gute Vernetzung in Stadt und Kreis helfen ihm bei seiner politischen Arbeit und als Ortsvorsteher von Welda.

Hubertus Kuhaupt ist als Polizeibeamter beim Land NRW beschäftigt. Der Polizeihauptkommissar ist derzeit als Dienstgruppenleiter bei der Polizei Paderborn tätig.

Oliver Baltes wurde als Vorschlag zu seinem persönlichen Vertreter gewählt.

Der 51-jährige Weldaer ist IT-Fachbereichsleiter bei einer Kasseler Wohnungsbau- und Stadtentwicklungsgesellschaft.

Für den Kreistag Höxter wurde Bäckermeister Wilhelm Skroch aus Calenberg von der Weldaer Ortsunion als Kandidatenvorschlag gewählt.

Die Aufstellung der CDU-Kommunalwahlkandidaten im Stadtgebiet Warburg erfolgt am 13. Februar 2020.
Die Kommunalwahl in NRW findet am 13. September 2020 statt.

Foto: CDU

 

Mittwoch, 15. Januar 2020 10:54 Uhr

Kreis Höxter (red). "Mehr Frauen in die Politik – Wir freuen uns über das große Interesse von MdB Christian Haase, Bundesvorsitzender Kommunalpolitische Vereinigung der CDU und CSU Deutschlands", so der FrauenRat. In Höxter trafen sich FU Kreisvorsitzende Viola Wellsow, stellv. CDU Kreisvorsitzende Andrea Dangela und Michael Stickeln, Sprecher der Bürgermeister im Kreis Höxter mit Vertreterinnen des FrauenRat NRW zu einem Austausch.

Vorsitzende Dr. Patricia Aden, stellv. Vorsitzende Uta Fechler und Beisitzerin Andrea Rupp stellten die Stellungnahme des FrauenRat NRW zum Thema „Kommunalpolitisches Ehrenamt“ vor. Deutlich wurde unser gemeinsames Anliegen: Wir wollen unsere Demokratie stärken – dazu brauchen wir mehr Frauen in der Kommunalpolitik. „Wir müssen die demokratische Basis auf allen Ebenen stärken, um uns gegen die Radikalisierung der Ränder zu stellen. Ich begrüße daher alle Initiativen, die das ehrenamtliche Engagement unterstützen“, unterstreicht Christian Haase.

Der FrauenRat NRW, Interessensvertretung von ca. zwei Millionen Frauen, setzt sich für eine stärkere politische Anerkennung und eine wirksamere finanzielle Förderung der ehrenamtlichen Arbeit in Frauenverbänden ein. Dies gilt sowohl auf kommunaler Ebene als auch in überregionalen Zusammenschlüssen. Der FrauenRat NRW unterstreicht nachdrücklich die politische Dimension des Ehrenamtes. Die ehrenamtliche Arbeit in Verbänden und Vereinen leistet einen wertvollen Beitrag zur politischen Bildung und zur Unterstützung der Interessen der Bürgerinnen und Bürger.

Die Vorsitzende des FrauenRat NRW, Dr. Patricia Aden, verdeutlicht: „Ehrenamtliches Engagement in unseren Mitgliedsverbänden politisiert unsere Mitglieder und stärkt das Selbstbewusstsein, sich politisch zu engagieren, besonders auf kommunaler Ebene.“

Unsere Forderungen an Land und Kommunen:

  1. Gleichstellung muss stärker als Querschnittsaufgabe wahrgenommen und aktiv gefördert werden! Anstatt zu reagieren, müssen Kommunen mehr agieren. Strukturen für politisches Ehrenamt und interne Kommunikation müssen flexibler mit Engagierten besprochen und vereinbart werden. 

  2. Rollenstereotype bewusst aufbrechen! Der Gebrauch von geschlechtergerechter Sprache in Verwaltung und Politik kann dazu beitragen.

  3. Finanzielle Ressourcen aufstocken! Ehrenamt braucht Unterstützung von hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das bedeutet z.B. Gleichstellungsbeauftragte stärker zu unterstützen - es gibt ländliche Regionen in Nordrhein-Westfalen, in denen Gleichstellungsbeauftragte ehrenamtlich oder in einem zu geringen Stundenumfang arbeiten.

Besonders auf kommunaler Ebene sind Frauen deutlich unterrepräsentiert. Bundesweit liegt der Frauenanteil bei 27 Prozent an Führungspositionen in Kommunen, in Nordrhein-Westfalen knapp darunter. In ländlichen Regionen ist der Frauenanteil noch deutlich niedriger, in einigen Kommunen, beispielsweise in Ostwestfalen, sogar unter 10 Prozent. Wir sind überzeugt: Frauenförderung - nicht nur, aber auch auf kommunaler Ebene - ist Demokratieförderung!

Foto: FrauenRat NRW e.V.

Wirtschaft
Freitag, 24. Januar 2020 12:11 Uhr
Schwarze Zahlen in allen Sparten: KHWE-Geschäftsführer Christian Jostes berichtet ein positives Jahresergebnis - politische Rahmenbedingungen und Personalmangel sind die größten Herausforderungen
Freitag, 24. Januar 2020 11:37 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH veranstaltet in Zusammenarbeit mit der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld am Mittwoch, den 19. Februar 2020, in der Zeit von 9 – 17 Uhr ein Orientierungsseminar für alle, die sich mit dem Gedanken tragen, in sie Selbständigkeit zu gehen. Auf dem Weg von der Geschäftsidee bis hin zur Existenzgründung stehen viele Fragen. Diese gilt es zu beantworten. Je besser ein Vorhaben vorbereitet wird und je mehr Informationen eingeholt werden, umso wahrscheinlicher ist der spätere Erfolg. Genauso wichtig ist es jedoch, zielgerichtet nach Antworten und Informationen zu suchen. Hier setzt die Veranstaltung an.

Das Orientierungsseminar soll einen ersten Überblick in besonders wichtigen Bereichen der Gründungsphase und in der Zeit danach verschaffen.

Hierzu zählen insbesondere:

  • Unternehmenskonzept und Unternehmerpersönlichkeit
  • Kapitalbedarfsermittlung und Finanzierungskonzept
  • Marketing
  • Recht und Steuern.

Veranstaltungsort ist der Seminarraum der GfW, Corveyer Allee 7, in Höxter. Das Teilnahmeentgelt beträgt 65,- €. Hierin enthalten sind Unterlagen, Tagungsgetränke sowie ein Mittagsimbiss. Anmeldungen sollten spätestens bis zum 12.02.2020 bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH, Corveyer Allee 7, 37671 Höxter unter Tel. 05271 9743-15; per Fax 05271 9743-30 oder per E-Mail an tatjana.disse@gfwhoexter.de eingegangen sein.

Donnerstag, 23. Januar 2020 13:23 Uhr

Diemelstadt (red). Männliche Schulabgänger haben viele Talente in den unterschiedlichsten Bereichen. Trotzdem entscheiden sie sich später meist für technisch-orientierte Berufe. Beim bundesweiten Boy‘s Day, dem Zukunftstag für Jungen, haben Jugendliche jetzt die Möglichkeit, in eher Männer-untypische Berufe hinein zu schnuppern. Auch in diesem Jahr sind die Alloheim Seniorenresidenzen wieder Teil der Job-Initiative und geben am 26. März einen praxisnahen Einblick in das Berufsfeld der Pflegebranche. Interessierte sollten sich jetzt bewerben.

Der bundesweite Boy‘s Day feiert in diesem Jahr ein Jubiläum. 2020 findet der Zukunftstag für junge Männer bereits zum 10. Mal statt. Über 300.000 Jugendliche durften im Rahmen dieser Berufswahl-Initiative bereits Einblicke in eher von Frauen dominierte Berufsfelder erhalten. Besonders im Fokus stehen dabei soziale Berufe. Auch die Alloheim Senioren-Residenz in Diemelstadt ist als langjähriger Kooperationspartner wieder Teil des Boy‘s Day und öffnet interessierten Jungs am 26. März nicht nur ihre Türen, sondern ermöglicht auch eindrucksvolle Blicke in die unterschiedlichsten Berufsfelder.

„Die Pflegebranche zählt zu den krisensichersten und wachstumsstärksten Berufsfeldern“, weiß Einrichtungsleiter Lothar Koch-Sander, „diese Vorteile haben viele junge Menschen bereits erkannt, denn auch die Verdienstmöglichkeiten sind in diesem Bereich sehr gut.“ Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels bietet ein Job in der Altenpflege vielfältige Karriere- und Fortbildungschancen an und vor allem einen sicheren Arbeitsplatz mit Perspektiven. Trotzdem arbeiten in der Pflegebranche bisher mehr Frauen als Männer. „Wir möchten im Rahmen des Zukunftstags auch jungen Männern die beruflichen Möglichkeiten in diesem Bereich näherbringen und ihnen einen praxisnahen Einblick in den Alltag einer Seniorenresidenz geben“, so Koch-Sander, „vielen ist gar nicht bewusst, wie viele unterschiedliche Tätigkeitsfelder diese Branche bietet und welche unterschiedlichen Ausbildungsmöglichkeiten es gibt.“ Die Einrichtung bietet Ausbildungen in den verschiedensten Bereichen an: von der Verwaltung, über die aktive Pflege bis hin zur Arbeit in der Küche oder sozialen Betreuung. „Wer Freude am Umgang mit Menschen hat und gerne im Team arbeitet, findet bei uns den richtigen Platz und ein hochmotiviertes Mitarbeiterteam“, lacht Lothar Koch-Sander.

Die Plätze für den Zukunftstag am 26. März sind heiß begehrt. Der Einrichtungsleiter rät daher allen interessierten Jugendlichen, sich schon jetzt für einen Platz in der Seniorenresidenz anzumelden. Neben einem informativen und abwechslungsreichen Orientierungstag bietet die Einrichtung den Jugendlichen außerdem verschiedene Workshops zu Berufs- und Lebensplanung, sowie Rollenbildern und Sozialkompetenzen an. „Unser Ziel ist es, den jungen Männern das immense Potential eines Berufseinstiegs in die Pflegebranche zu vermitteln und ihnen die Chance geben, das Gesundheitswesen selbst mitzugestalten“, sagt Lothar Koch-Sander, „wir freuen uns über jeden Einzelnen, der seinen Boy‘s Day in unserem Haus verbringen möchte. Anmeldungen können persönlich in unserer Residenz oder über das Boys-Day-Radar auf der Website www.boys-day.de erfolgen."

Sport
Freitag, 17. Januar 2020 10:46 Uhr
Warburg: Tageskursus „Walk in Balance“
Samstag, 04. Januar 2020 11:42 Uhr

Kreis Höxter/Holzminden (red). Gespannt blickt der Fußball der Region am 19. Januar nach Marienmünster-Bredenborn, wenn sich 15 Mannschaften im Kampf um den diesjährigen Hallenkreismeistertitel duellieren. Neben den gewohnten Mannschaften aus dem Kreis Höxter sind der SV Holzminden sowie zwei Mannschaften des FC Boffzen in Marienmünster auf dem Parkett vertreten. Aus dem Kreis Höxter neu dabei ist die neu gegründete Frauenmannschaft des VFL Eversen.

Gleich zwei Pokale werden im Rahmen dieses Turniers ausgespielt: Einerseits geht der „Swisslife Select“-Pokal an die Siegerinnen des Turniers, andererseits wird auch der beste Kreisligist mit einem Siegerpokal prämiert. Als Verteidiger des „Swisslife Select“-Pokal geht der SV Ottbergen/B. Iin das Turnier. Bester Kreisligist in der Halle wurde 2019 der SV Scherfede/R. „Es gibt wie in den letzten Jahren wieder Preisgelder für die besten Mannschaften“, so Staffel- und Pokalspielleiterin Petra Block.
Anpfiff der ersten Partie ist am 19. Januar um 10 Uhr in der Kolpingstraße 16 in Marienmünster-Bredenborn.

Die Turniergruppen

Gruppe A

  • Phönix Höxter

  • SV Kollerbeck

  • SV Bökendorf II

  • SV Ottbergen/B/D II

  • SV Scherfede (Titelverteidiger bester Kreisligist 2019)

Gruppe B

  • FC Germete/W.

  • FC Boffzen II

  • SV Holzminden

  • VFR Borgentreich

  • SV Steinheim

Gruppe C

  • SV Ottbergen-Bruchhausen I (Titelverteidiger Swiss Life Pokal 2019)

  • SpVg Brakel

  • VFL Eversen

  • FC Boffzen I

  • FC P.E.L.

Freitag, 03. Januar 2020 10:47 Uhr

Warburg (red). Passend zu den guten Vorsätzen für das neue Jahr startet der Tanzclub ab Januar 2020 neue Kurse in Warburg. Los gehts am Donnerstag, den 9. Januar mit dem Start des Kurses "Powerworkout und Faszientraining mit Schwungstab und Co.", ein effektives Training vor allem der Rumpfmuskulatur und der Koordination, 19:30 -20.30 Uhr, max. 12 Übungseinheiten bis zu den Osterferien. Der Einstieg ist jederzeit möglich.

Am Montag, den 13. Januar von 19 bis 20 Uhr findet eine Schnupperstunde Zumba Gold, ein temperamentvolles, doch moderates Ausdauertraining zu vorwiegend lateinamerikanischer Musik, statt. Diese kann als Einstieg in unser Kursangebot genutzt werden.

Ab Dienstag, den 14. Januar, jeweils von 16.30 bis 17:30 Uhr beginnt ein neuer Kurs "Tanzen im Sitzen - Bewegung für Körper und Geist" in Kooperation mit dem Seniorenzentrum Sankt Johannes.

Ab dem Donnerstag, den 16. Januar, jeweils von 15.30 bis 16.30 Uhr startet ein neuer Kurs "Bewegung zu Musik und Yoga", ebenfalls in Kooperation mit dem Seniorenzentrum St. Johannes. Zu beiden Angeboten sind externe Gäste unbedingt eingeladen.

Ab dem 2. Februar um 10:30 Uhr beginnt wieder ein 6-Stunden Kurs "Tanz dich fit" für Tanzinterrierte ohne Tanzparner. Inhalte sind die Basics von Discofox, Walzer, Cha Cha Cha, Rumba und Salsa. Dauer: sechsmal 90 Minuten bis zu den Osterferien.

Der Tanzclub Warburg bittet um vorherige Anmeldung unter 05641-748451, da die reguläre Trainingsstätte renoviert wird, sodass evtl. auf andere Räumlichkeiten ausgewichen werden muss. Darüber hinaus laufen die Mitgliedertrainings ab Ferienende weiter. Trainingstage sind Mittwoch, Samstag und Sonntag. Nähere Informationen unter www.tanzclub-warburg.de oder 0160-97209949.

Panorama
Dienstag, 14. Januar 2020 10:29 Uhr
Landesregierung untermauert finanzielles Engagement: 3,4 Millionen Euro für jüdische Gemeinden
Dienstag, 14. Januar 2020 10:17 Uhr

Düsseldorf/Tel Aviv (red). Das neue Büro des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur in Israel nimmt im Januar seine Arbeit auf. Als Leiter des NRW-Büros in Tel Aviv konnte der Israel-Experte Dr. Gil Yaron gewonnen werden. Dies berichtete Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, am Freitag (10. Januar 2020) dem Ausschuss für Europa und Internationales im Düsseldorfer Landtag.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Kein anderes Land pflegt so kontinuierliche, so enge und freundschaftliche Beziehungen zu Israel wie Nordrhein-Westfalen. Das neue Büro in Tel Aviv wird die zahlreichen Aktivitäten unseres Landes in Israel bündeln, unser Land vor Ort präsenter machen und neue Ideen für die Zusammenarbeit entwickeln. Das Büro soll auch zu einem Begegnungsort für Wirtschaft, Bildung, Forschung und Kultur werden. Zugleich ist die Einrichtung ein klares Signal der Wertschätzung an unsere Freunde in Israel, denn schließlich ist es weltweit das erste Büro Nordrhein-Westfalens in einem anderen Land mit einem so umfassenden Auftrag.“
 
Mit der in Tel Aviv angesiedelten Dependance der Staatskanzlei will die Landesregierung die bilateralen Beziehungen in allen Bereichen der Länderkompetenzen vertiefen. Das Büro wird in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft in Tel Aviv agieren.
 
Der Ministerpräsident weiter: „Nordrhein-Westfalen und Israel verbindet längst weitaus mehr als die sich für uns aus dem Menschheitsverbrechen der Shoa ergebende Verantwortung. Wir profitieren heute von engen Kontakten zur High-Tech Nation Israel. Tel Aviv ist nach dem Silicon Valley die innovativste Start-up-Region der Welt. Wissenschaft und Wirtschaft spielen hier Hand in Hand. Zukunftstechnologien wie etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz oder Big Data-Anwendungen im Bereich der Medizin sind für Nordrhein-Westfalen von größtem Interesse.“
 
Dementsprechend ist das neue Büro zunächst in einem modernen Coworking-Space in Tel Aviv untergebracht, in dem auch zahlreiche Start-up-Unternehmen arbeiten. Über den endgültigen Standort des Büros wird noch entschieden.
 
Das neue Büro wird in Israel für Nordrhein-Westfalen werben und israelischen Unternehmen und Investoren die Standortvorteile Nordrhein-Westfalens sichtbar machen. Dabei wird es eng mit der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer (AHK) in Tel Aviv kooperieren, die bereits für das Land in Israel aktiv ist und ihre erfolgreiche Tätigkeit für Nordrhein-Westfalen fortsetzt.
 
Der neue Leiter des Israel-Büros: Zur Person Dr. Gil Yaron
Die Leitung des Büros des Landes Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv übernimmt Dr. Gil Yaron, dessen Lebenslauf die engen Verbindungen zwischen beiden Ländern verkörpert. Ministerpräsident Laschet: „Mit Gil Yaron konnten wir einen ausgewiesenen Kenner der Region für die Leitung des Büros gewinnen. Mit seinen Artikeln, Büchern und Vorträgen in beiden Ländern trägt Gil Yaron seit über zwei Jahrzehnten zum besseren Verständnis zwischen Deutschen und Israelis bei. Er kennt den jüdischen Staat, sein Umfeld, seine Bevölkerung und seine Medien wie kaum ein anderer und unterhält seit seiner Kindheit engste Beziehungen zu Nordrhein-Westfalen. Zudem verfügt er über ausgezeichnete Kontakte und ein großes Netzwek in Israel.“
 
Gil Yaron kam 1973 als Sohn deutschstämmiger Israelis in Haifa zur Welt. Sein Großvater stammt aus Hoengen bei Aachen, seine Großmutter aus Nordhausen. Beide verließen 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland und flohen in das damalige Mandatsgebiet Palästina. Yarons Eltern wanderten kurz nach seiner Geburt nach Düsseldorf aus. Dort wuchs er bis zum Abitur auf. Nach einem kurzen Studienaufenthalt an der renommierten Brown University in den USA kehrte Gil Yaron nach Israel zurück, um in Jerusalem an der Hebrew University Medizin zu studieren. Bis zu seiner Promotion 2006 forschte und veröffentliche er zudem im Feld der Molekularbiologie.
 
Schon vor Abschluss seines Studiums interessierte sich Gil Yaron für die Nahostberichterstattung. Er studierte Arabisch und Politik in Givat Haviva und an der Hebräischen Universität und schrieb für eine Vielzahl hebräischer, deutsch- und englischsprachiger Medien, zuletzt als Israel-Korrespondent für die WELT.
 
Hintergrund: Nordrhein-Westfalen und Israel
Nordrhein-Westfalen und Israel pflegen traditionell enge Beziehungen. Zahlreiche Schulpartnerschaften, Jugendbegegnungen und Stipendienprogramme für Studierende spiegeln diesen engen Austausch wider. Lehrer, Richter, Staatsanwälte und angehende Polizeibeamte können an Fortbildungs- beziehungsweise Studienreisen zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem teilnehmen. 28 israelische und nordrhein-westfälische Städte verbindet eine Partnerschaft.
 
Das Land Nordrhein-Westfalen übernahm in der Vergangenheit bei der Wiederaufnahme von Verbindungen zu Israel stets eine Vorreiterrolle. Lange vor der Aufnahme formeller diplomatischer Beziehungen bezogen israelische Diplomaten ihren Sitz zuerst in Köln und dann in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn. Zugleich gelang es Nordrhein-Westfalen, Kontakte zur israelischen Gesellschaft aufzubauen. Die Arbeit des neuen Büros in Israel ist die Fortentwicklung einer langen Tradition enger Beziehungen mit Israel, die fortan mit weiteren Inhalten bereichert werden soll.

Foto: Land NRW / Shani Nahmias

Dienstag, 14. Januar 2020 10:11 Uhr

Paderborn (red). Jedes Jahr bietet das Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn Platz für zwei engagierte und motivierte junge Menschen, die sich ein Jahr lang in der Kinder- und Jugendarbeit einbringen sowie sich selbst weiterentwickeln möchten. Der Einsatz erfolgt im Arbeitsfeld der Jugendverbandsarbeit. Die Begleitung und Verwaltung der Einsatzstelle erfolgt über das Diakonische Jahr der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Die Freiwilligen sind Teil des Teams des Jugendreferates und lernen unterschiedliche Bereiche der Kinder- und Jugendarbeit im Kirchenkreis kennen. Dazu gehören Kinder-, Jugend- und Konfirmandengruppen in den Gemeinden und die Schulungen, Freizeiten und Aktionen des Jugendreferats. Im Laufe des Jahres übernehmen die Freiwilligen dabei immer mehr Verantwortung und können eigene kreative Ideen mit in die Arbeit einbringen. Die Arbeit wird intensiv begleitet von einer Praxisanleitung.

Über das Jahr verteilt werden mehrere Seminare des Diakonischen Jahres angeboten. Diese dienen der Reflexion der Arbeit und der Persönlichkeitsbildung. Das Diakonische Jahr beginnt in der Regel nach den Sommerferien. Die Bewerbungen sind noch bis zum 31. Januar 2020 möglich.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Jugendreferates unter www.juenger-paderborn.de und unter www.diakonisches-jahr-westfalen.de

Telefonische Rückfragen können gerne unter (05251) 5002-10 an den geschäftsführenden Jugendreferenten Oliver Schwarz gestellt werden.

Donnerstag, 02. Januar 2020 14:33 Uhr

Krefeld (red). Die Krefelder Strafverfolgungsbehörden haben den verheerenden Brand im Krefelder Zoo weitestgehend geklärt. Das Feuer ist durch eine Himmelslaterne ausgelöst worden. Drei Frauen hatten in der Silvesternacht zuvor fünf von diesen aufsteigen lassen und sich nach der Pressekonferenz am gestrigen Mittwoch bei der Polizei Krefeld gemeldet. Die Kriminalpolizei konnte bisher vier dieser Himmelslaternen in der Nähe des Affenhauses sicherstellen. Bei der fehlenden fünften Laterne handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um die Laterne, die den Brand ausgelöst hat. Die Frauen hatten die Laternen zuvor im Internet bestellt. In ihren gestrigen Vernehmungen hatten sie angegeben, dass sie kein Hinweis auf ein Verbot gefunden haben. Mit dem schlimmen Folgen hätten sie nicht gerechnet. Sie gaben nachvollziehbar an, dass ihnen das Geschehen unendlich Leid tue. Bei den Frauen handelt es sich um eine Mutter mit ihren zwei erwachsenen Töchtern im Alter von 30 bis 60 Jahren. Gegen die Krefelderinnen wird nun wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.

Foto: Polizeipräsidium Krefeld

Donnerstag, 12. Dezember 2019 08:48 Uhr

Germete (Rö). 30 neue Parkplätze sind in Germete entstanden. Sie befinden sich etwa 150 Meter vom „Hotel ten Hoopen“ entfernt. Die angespannte Parksituation im Zusammenhang mit dem Neubau des Hotels hatte dafür gesorgt, dass Investor und Inhaber Stephan Westen gehandelt hat. Er erwarb in der Straße Zum Kurgarten ein Grundstück und ließ auf dieser Fläche 30 Gästeparkplätze herrichten. Dadurch kann sich die Parksituation am Haupthaus etwas entspannen. Mit der Fertigstellung des Neubaus entstehen weitere 13 Parkplätze.

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