Warburg (red). Mit großem Engagement hat die Elefantenklasse 3b der Johannes-Daniel-Falk-Schule eine Spendenaktion für Kinder in Bangladesch auf die Beine gestellt. Anlass war die diesjährige Sternsinger-Aktion der katholischen Kirche, die sich für benachteiligte Kinder weltweit einsetzt.
Im alternativen Religionsunterricht informierten sich die Schülerinnen und Schüler über die schwierige Lage von Kindern in Bangladesch. Dort müssen viele Kinder arbeiten, um ihre Familien zu unterstützen, anstatt zur Schule zu gehen. Oft sind sie gefährlichen Arbeitsbedingungen ausgesetzt, können kaum lesen, schreiben oder rechnen und haben keine Zeit zum Spielen. Ein Film mit dem Titel „Willi in Bangladesch“ machte den Kindern die traurige Realität eindrücklich bewusst.
Getrieben von dem Wunsch zu helfen, beschlossen die Kinder des dritten Schuljahres, eine eigene Spendenaktion zu organisieren. Am 19. März, dem Elternsprechtag, verwandelte sich der Schulhof in einen lebhaften Treffpunkt. Ein Flohmarkt mit Büchern und Spielzeug, ein Spielestand, eine Tanzgruppe sowie ein Muffinverkauf lockten zahlreiche Eltern und Kinder an. Die Vorbereitungen waren vielfältig: Plakate wurden gestaltet, Preise festgelegt und die Tanzgruppe übte fleißig ihre Darbietungen.
Der sonnige Nachmittag war ein voller Erfolg. Die Stimmung war ausgelassen, und das Angebot wurde begeistert angenommen. Am Ende zählte die Klasse eine beeindruckende Summe von 450 Euro, die bereits an das Kindermissionswerk überwiesen wurde. Das Geld wird nun dazu beitragen, Kindern in Bangladesch eine Schulbildung zu ermöglichen und sie vor ausbeuterischer Kinderarbeit zu schützen.
Mit Recht sind die Schülerinnen und Schüler der Elefantenklasse und ihre Klassenlehrerin Anke Brauer stolz auf diese Leistung – ein Beispiel dafür, wie schon junge Menschen mit Herz und Tatkraft helfen können.
Foto: Johannes-Daniel-Falk-Schule