Rimbeck (red). Mit einem abwechslungsreichen Programm und einer voll besetzten Diemelhalle hat der Musikverein Rimbeck e.V. am 11. April sein diesjähriges Frühlingskonzert gefeiert. Trotz frühlingshafter Temperaturen ließen sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher den Konzertabend nicht entgehen. Der 1. Vorsitzende Niklas Neimeier zeigte sich entsprechend erfreut über die große Resonanz.
Den musikalischen Auftakt gestaltete das Orchester mit der festlichen Fanfare „The Olympics: A Centennial Celebration“, die an die diesjährigen Olympischen Winterspiele in Italien erinnerte. Es folgte die Polka „Liebespärchen“, die besonders die Freunde traditioneller böhmischer Blasmusik ansprach. Einen ersten Höhepunkt setzte anschließend das Werk „Of Castles and Legends“ von Thomas Doss, das anlässlich des 85-jährigen Bestehens des Musikvereins Volkmarsen entstand und die Legende der weißen Jungfrau zur Kugelsburg musikalisch erzählt. Mit „Baba Yetu“, bekannt aus dem Videospielklassiker Civilization IV, sowie dem „Graf Zeppelin-Marsch“ von Carl Teike endete der erste Konzertteil.
Im zweiten Abschnitt gehörte die Bühne dem musikalischen Nachwuchs. Die RSO Juniorband, ein Gemeinschaftsprojekt der Musikvereine Rimbeck, Scherfede und Ossendorf unter der Leitung von Hubertus Rose, eröffnete mit „Let’s Play“ von Jacob de Haan. Es folgten „High Adventure“ sowie eine Marschfassung von Beethovens „Neunter“. Mit „Let’s Rock“ von Michael Sweeney übergab die Juniorband an das RSO Jugendorchester unter der Leitung von Carola Thonemann. Dieses präsentierte unter anderem „Circus Fantasia“ von Markus Götz sowie „Themes from Jurassic Park“ von John Williams und nahm das Publikum mit auf eine klangvolle Reise.
Den dritten Konzertteil eröffnete der Musikverein Rimbeck unter der Leitung von Fabian Gersberg mit dem britischen Militärmarsch „The Standard Of St. George“. Ein besonderer Moment des Abends war die Ehrung von Reinhard Jakobs für seine langjährige Verbundenheit mit dem Verein. Der ehemalige Dirigent erhielt die Landesehrenplakette NRW des Verbands für Musik und Bildung.
Musikalisch ging es anschließend mit dem Marsch „Im Eilschritt nach Sankt Peter“ weiter, gefolgt von „The Book Of Love“, das durch Peter Gabriel bekannt wurde. Anspruchsvolle Arrangements bot das Medley „The Best Of Earth, Wind & Fire“, bevor ein Potpourri der größten Hits von Herbert Grönemeyer das Publikum begeisterte und für ausgelassene Stimmung sorgte.
Mit langanhaltendem Applaus bedankten sich die Gäste für den gelungenen Konzertabend. Zum Abschluss verabschiedeten sich die Musikerinnen und Musiker mit den Märschen „Alte Kameraden“ und „Mein Heimatland“. Letzterer erhielt eine besondere Note, da Reinhard Jakobs – der auch den Text des Rimbecker Liedes schrieb – selbst noch einmal den Taktstock übernahm und damit für einen stimmungsvollen Schlusspunkt sorgte.
Foto: Jan Ewers