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Samstag, 09. Mai 2026 Mediadaten
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Kreis Höxter (red). Nach der Diskussion um das „Förderprogramm Ehrenamt“ in der Stadt Höxter kündigt Landrat Michael Stickeln an, die Unterstützung für Vereine im gesamten Kreisgebiet ausweiten zu wollen. Der Stadtrat Höxter hatte sich am gestrigen Abend zwar inhaltlich mit dem Thema beschäftigt, jedoch keinen Beschluss gefasst.

Noch am selben Abend informierte Stickeln die Fraktionsvorsitzenden im Kreistag darüber, dass er dem Kreis- und Finanzausschuss sowie anschließend dem Kreistag vorschlagen werde, das Förderprogramm vollständig auch auf Vereine im Stadtgebiet Höxter auszudehnen.

Das „Förderprogramm Ehrenamt“ war am 23. März 2026 vom Kreistag einstimmig beschlossen worden. Ziel ist es, ehrenamtlich tätige Vereine von Verwaltungsgebühren zu entlasten. Bislang umfasst das Programm allerdings nur Gebühren, die in die Zuständigkeit des Kreises Höxter oder der Kreispolizeibehörde fallen.

Nicht berücksichtigt sind bislang Gebühren anderer Behörden – darunter auch Verwaltungsgebühren der Stadt Höxter als mittlere kreisangehörige Stadt. Dazu zählen unter anderem Genehmigungen und Abnahmen fliegender Bauten oder straßenverkehrsrechtliche Genehmigungen für Festumzüge.

Nach Angaben der Stadt Höxter belaufen sich diese Gebühren im Durchschnitt auf rund 4.500 Euro pro Jahr. Für das Jahr 2024 wurden 4.735 Euro angegeben, für 2025 rund 4.280 Euro.

Stickeln begründet seinen Vorstoß mit dem Ziel, eine Ungleichbehandlung ehrenamtlicher Vereine im Kreisgebiet zu vermeiden. „Für mich persönlich wäre es inakzeptabel, wenn nicht alle Vereine im Kreis Höxter gleichermaßen von dieser sinnvollen und notwendigen Entlastung profitieren würden“, erklärte der Landrat.

Darüber hinaus spricht sich Stickeln dafür aus, die rechtlichen Rahmenbedingungen auf Landes- und Bundesebene zu überprüfen. Kommunen sollten künftig mehr Ermessensspielraum erhalten, um ehrenamtliche Vereine unbürokratisch unterstützen zu können.

Das Ehrenamt sei ein „unverzichtbarer Pfeiler unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts“ und verdiene nicht nur Anerkennung in Worten, sondern auch konkrete Unterstützung im Verwaltungshandeln, so Stickeln weiter.

Foto: Irina Jansen

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