Höxter (red). „Die Landesgartenschau ist unbestritten eine große Bereicherung für unsere Region“: Da sind sich alle Beteiligten der Weser-Diemel-Beton (WDB) und der Gartenschau-Gesellschaft einig. Beton sowie viele Tonnen Sand und Kies sind von der WDB verwendet worden, um Höxter als attraktives Reiseziel auch über die Landesgartenschau (LGS) hinaus nachhaltig ein Gesicht zu geben. Dabei sind es wohl die eher kleineren Resultate aus diesen Baustoffen, die den Besuchern der nordrhein-westfälischen Gartenausstellung bei ihrem Gang entlang des Weserufers gleich als Highlight erscheinen: Darunter die markanten Beton-Liegen, die einen zugleich entspannten und fantastischen Blick auf das fließende Weserwasser ermöglichen.

„Wir haben es uns als Ziel gesetzt, bei der Verwirklichung unserer Gartenschau vornehmlich mit heimischen Betrieben zusammenzuarbeiten“, sagen die LGS-Geschäftsführer Claudia Koch und Jan Sommer. Denkt man da an historische und noch bestehende Unternehmen in Höxter, kommt man flott auch auf die Weser-Diemel-Beton GmbH & Co. KG. „Für viele noch als OTB bekannt, fusionierten die Betriebe OTB, Desenberg Beton aus Warburg und die beiden Kies-Betriebe Union und Durant-Weserkies vor rund drei Jahren zur WDB-Gruppe“, erzählt André Lämmel, Geschäftsführer des Bereichs Beton.

Schon seit 1963 wird sowohl in Warburg als auch in Höxter hochwertiger, zertifizierter Beton für die Region hergestellt und weiterverarbeitet. „Deutschland braucht Beton und somit auch Höxter. Ohne diesen hochwertigen Baustoff wäre es in den letzten 60 Jahren sicherlich nicht möglich gewesen im Raum Höxter so viele neue Bauwerke und Infrastruktur entstehen zu lassen“, so Dennis Altmiks, baldiger Nachfolger des Geschäftsführers des Bereichs Sand/Kies Joachim Pöllmann. Die WDB hat zudem auch ihren Teil zur Erneuerung des Höxteraner Stadtkerns beigetragen. Und: Sie beteiligt sich am Förderverein für die LGS. Denn die Gartenschau hat aus der Kreisstadt eine wahre Erlebnismeile gemacht: Das weitläufige Gelände verbindet Wall, Weserpromenade und das Welterbe Schloss Corvey.

Zum Unternehmen WDB:

Die rund 80 Mitarbeiter in der gesamten Gruppe verteilen sich auf 8 Betonwerke in Einzugsgebiete bis Hameln-Paderborn-Kassel mit den Hauptstandorten in Höxter, Ossendorf (Warburg) und Schauenburg (Elgershausen) sowie zwei Kieswerke in Lüchtringen und einer Beteiligung in Bodenwerder.

„Gemeinsam wird so eine lückenlose Wertschöpfungskette in der Verwendung der Ressourcen geschaffen, da von dem selbst geförderten Sand und Kies ein Großteil für die Eigenversorgung verwendet wird“, so Dennis Altmiks, „auch überschüssiger Beton wird sofort recycelt und wiederverwendet“.

Für die WDB auch ganz wichtig: Die Nachhaltigkeit von Ressourcen als Begleiter im Tagesgeschäft, um auch in Zukunft die Versorgungssicherheit in der Region zu gewährleisten. „Um dies auch tatsächlich weiter gewährleisten zu können, ist gerade der Standort an der Godelheimer Straße in Höxter essenziell“, so André Lämmel, „um auch in den nächsten 60 Jahren das Bauen, Erneuern und Sanieren von großen und auch kleinen Bauwerken für jedermann zu ermöglichen“.