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Donnerstag, 18. Juli 2024 Mediadaten
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Thorsten Poppke (v. l.), Stephan Wiegand und Linus Thiehoff haben mit dem Team viel Zeit und Herzblut in die Orga des Bühnenprogramms beim Bunten Fest in Warburg gesteckt. So vieles musste dabei bedacht werden.

Warburg (red). Wie oft sie die Programmabfolge wieder umgeworfen haben? Die drei Männer lachen. „Wir sind bei Version sieben. Sieben Punkt fünf, sieben Punkt sechs, sieben Punkt sieben“, sagt Stephan Wiegand. Insgesamt wohl 15 Mal bestimmt, schätzt er dann. Dafür dürfen sich die Besucher des Bunten Festes in Warburg jetzt aber auch auf ein Bühnenprogramm freuen, das für jeden Geschmack und für jedes Alter etwas bietet.

Dabei war schon das Interesse der Bands, Chöre und Kulturakteure, die bei dem Groß-Event auf der Bühne des Neustadt-Marktplatzes stehen wollten, so groß, dass sie kurzfristig noch einen weiteren Abend organisiert haben.  Etwa 50 Acts standen nach einem ersten Aufruf und Brainstorming auf der Liste. Nicht einfach, da die richtige Mischung zu finden.

„Wir hätten eine ganze Woche Programm machen können“, sagen sie. Der kennt jemand, der jemanden kennt. Andere bewarben sich von sich aus. Wieder andere haben sie einfach angesprochen. Dann das rein regionale Line-up auf das Multikulturelle ausgeweitet mit Akteuren aus diversen Genres und Nationalitäten.  Begonnen hat alles nach der großen Demo des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Ende Januar in Warburg. Ein Buntes Fest war fast folgerichtig, um den gesellschaftlichen Schwung aufzunehmen. Die zweite Auflage. Aber eigentlich begann für diese drei alles schon 2019 bei der Premiere Buntes Fest. Schon damals waren Thorsten Poppke, Linus Thiehoff und Stephan Wiegand mit dabei. Poppke und Thiehoff als Gitarristen mit ihren Bands „Zweiheit“ und „Sändäpause“, Wiegand in der Moderation.  Seit Februar sind sie gemeinsam mit einem Team, unter anderem mit Aeham Ahmad, Valeria Geritzen sowie Moderatorin Tahire Panahi, nun in der Bühnenprogramm-Organisation – teilweise fast ein Fulltime-Job, bekennen sie, die Arbeit und den Aufwand, die dahinterstecken, doch unterschätzt zu haben.

Nicht nur das Timing zwischen den einzelnen Acts inklusive Umbau/Aufbau, auch die Orga rund um Bühne und Technik musste gestemmt werden. Und zwar alles ehrenamtlich neben dem eigentlichen Job. Seit kurzem aber steht das Programm. Und zwar nicht nur für den Haupttag des Bunten Festes, Samstag, 8. Juni, sondern sogar schon für den Freitagabend davor. Schon am 7. Juni werden fünf Gruppen und Chöre ab 18 Uhr beim rund vierstündigen Warm-up auf der großen Bühne auf dem dann für Autos gesperrten Marktplatz (steht vis-a-vis der Neustadt-Kirche) stehen. Weiter geht es dann am Samstag ab 10 Uhr und bis 22 Uhr. Also genau passend am Vorabend der Europawahl. Vom Kinderchor bis zum Punk-Pop oder Alternative Rock, von der Piano-Musik bis zum orientalischen Volkslied, von der Percussion über die Musikpoesie bis zur Neuen Neuen Deutschen Welle ist alles dabei. Dazu gibt es Gedichte, Märchen und Ausschnitte aus dem aktuellen Familienmusical „Biene Maja“ von der Bökendorfer Freilichtbühne. Und am Freitagabend ukrainische Lieder, Maura Porrmann, Kai Ashauer & Friends und weitere Acts. „Uns geht es um ein buntes Demokratieverständnis“, sagt Stephan Wiegand über seine Motivation.

„Ein Zeichen setzen“, so nennt es Linus Thiehoff. Und für Thorsten Poppke war es wichtig, dass es nach der Demo weiterging. Deshalb, so sagen sie unisono, ist mit viel Engagement und Herzblut aus einem reinen Musikprogramm etwas „echt Multikulturelles, etwas Bleibendes“ entstanden, mit dem das Bunte Fest Warburg es schaffen wolle, sich als gesellschaftliches Event zu etablieren. „Es ergänzt sich alles super-gut“, sagt Wiegand über diese Vielfalt auf der Bühne. Man habe die Auftritte auf die Tageszeiten abgestimmt – zum Beispiel den Kinderchor und das Kindermusical auf die Mittagszeit, Fun-Punk-Rock und Neue Neue Deutsche Welle auf die Abendstunden. Um ganz unterschiedliches Publikum anzusprechen. „Eine andere Bandbreite als gewohnt“, versprechen sie.

Zeitplan

Freitag, 7. Juni
  • 18 bis 22 Uhr: Ukrainischer Chor, Acouctic Trouble, Maura Porrmann, Drunken War sowie Kai Ashauer & Friends.
 
Samstag, 8. Juni
  • 10 bis 10.05 Uhr: Frühstücks-Hallo mit Tahire Panahi und Stephan Wiegand
  • 10.10 bis 10.40 Uhr: „Rhythmus-Rebellen“ und Trommelgruppe HPZ
  • 10.45 bis 11.15 Uhr: Projektchor Unerhört
  • 11.20 bis 11.40 Uhr: Freilichtbühne Bökendorf mit einem Ausschnitt aus dem aktuellen Familienmusical „Biene Maja“
  • 11.45 bis 12.15 Uhr: Rotkehlchen Kinderchor
  • 12.20 bis 12.40 Uhr: offizielle Eröffnung mit Vertreter der Stadt und Kinderchor der Falkschule
  • 12.45 bis 13.45 Uhr: Spirit of Cave
  • 13.50 bis 14.30 Uhr: Aeham Ahmad
  • 14.30 bis 15.15 Uhr: Salon Musik
  • 15.20 bis 15.50 Uhr: Neuer Chor
  • 15.50 bis 16.05 Uhr: Gedicht „Europa“
  • 16.10 bis 16.50 Uhr: Hilde Wummel
  • 16.55 bis 17 Uhr: Gedicht
  • 17 bis 17.05 Uhr: Wortbeitrag zur Demokratie
  • 17.05 bis 17.45 Uhr: Zweiheit
  • 17.45 bis 18 Uhr: persisches Gedicht
  • 18.05 bis 19.05 Uhr: Philodur
  • 19.10 bis 19.20 Uhr: Märchenerzählung 
  • 19.20 bis 20.20 Uhr: Jungfrau Männlich Deluxe
  • 20.25 bis 21.25 Uhr: Sändäpause
  • 21.30 bis 22.15 Uhr: Holland
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