Warburg (red). Nach einem Vierteljahrhundert im Dienst für die Hansestadt Warburg hielten drei langjährige Mitarbeiter der Hansestadt während einer kleinen Feierstunde und guten gemeinsamen Gesprächen inne - und blickten zurück.

Nach Abschluss ihrer Schulausbildung am Theresia Gerhardinger Berufskolleg Warburg war Sandra Barbosa als Erzieherin im Kindergarten Mariä Heimsuchung beschäftigt. Seit dem 01.08.1998 ist sie als Erzieherin und Gruppenleiterin im Kindergarten Ossendorf tätig.

Sie war dabei, als bei Ossendorfer Heinturmwichteln mit der ersten U-3 Gruppe Pionierarbeit geleistet wurde. Ihre Arbeit erfüllt sie noch immer mit viel Freude und Engagement. Ihr ist es wichtig, hervorzuheben: „Kitas sind wichtige Bildungs- und Lernorte, in denen wertvolle Erziehungsarbeit geleistet wird, um die kleinsten unserer Gesellschaft auf das Leben vorzubereiten.“

„Wir wissen, dass die Personalfrage im Bereich des Erziehungswesens neu gedacht werden muss“, erklärte Bürgermeister Tobias Scherf. Früher habe es zahlreiche Erzieherinnen und Erzieher gegeben, heute sei die Arbeitsbelastung für Einzelne enorm hoch. „Danke, dass Sie trotz dieser hohen Arbeitsbelastung so engagiert ihre Arbeit leisten“, richtete sich der Bürgermeister an Sandra Barbosa.

Alexander Leschow siedelte1995 nach Deutschland über. Seit 1996 arbeitet der gelernte Mechaniker für die Hansestadt Warburg. Zunächst kümmerte sich er sich als Hilfshausmeister um die Asyl- und Obdachlosenunterkünfte, später wurde er in der Bördekaserne in Dössel eingesetzt. Seit 2016 umfasst seine Tätigkeit die Kontrolle von Wegen und Plätzen sowie die Schädlingsbekämpfung im Stadtgebiet von Warburg.

Alexander Leschow sprach Tobias Scherf ein großes Lob für die Beständigkeit und Ruhe aus, mit der er auch konflikbehafteten Situationen entgegentritt.

Melanie Glade lernte und arbeitete zunächst beim ehemaligen Amt für Agrarordnung in Warburg. Seit April 2001 ist die ausgebildete Verwaltungsfachangestellte bei der Hansestadt Warburg tätig: Zunächst im Bürgerservice, dann im Sitzungsdienst und seit Dezember 2003 zusätzlich im Personalservice. Anfang 2014 wurde sie der  Stadtwerke Warburg GmbH zugewiesen; es wurde ihr der Aufgabenbereich Tourismus/Oktoberwoche übertragen. Im November 2022 wurde Melanie Glade außerdem zur Standesbeamtin für Warburg sowie für die Standesamtsbezirke Willebadessen und Borgentreich bestellt.

„Auch im Veranstaltungsbereich vollzieht sich ein Wandel, der mit viel Arbeit und Belastung einhergeht“, sagte Bürgermeister Tobias Scherf „Frau Glade, Ihnen gilt unser Dank dafür, dass sie sich mit ihrer Lebendigkeit und ihrem hohen Engagement seit vielen Jahren in die Organisation der Oktoberwoche und seit rund einem Jahr auch im Standesamt einbringen“, richtete er sich an Melanie Glade.

Der Bürgermeister bedankte sich bei den Jubilarinnen und dem Jubilar für Ihre Treue zur Hansestadt Warburg und die geleistete Arbeit, die ihnen gerade in diesen schwierigen Zeiten hoch anzurechnen sei. „Ich danke Ihnen allen für Ihren Einsatz für unsere Hansestadt Warburg und wünsche allzeit gute Gesundheit“, so der Bürgermeister.

Foto: Stadt Warburg