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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Montag, 06. Juli 2020 10:59 Uhr
Kreis Höxter: Nur ein neuer Corona-Fall in der vergangenen Woche!
Montag, 29. Juni 2020 09:40 Uhr

Kreis Höxter (red). Vier neue Corona-Infektionen hat der Kreis Höxter seit dem 22. Juni vermeldet. Binnen einer Woche sind neben vier neuen Infektionen sechs Personen genesen, wodurch die Zahl der aktiven Infektionen von neun auf sieben Fälle gesunken ist. Zwei der vier Infektionen sind in Bad Driburg aufgetreten, zwei weitere in Höxter. Neben Beverungen und Borgentreich sind somit Marienmünster, Steinheim, Nieheim und Willebadessen corona-frei.

Mittwoch, 24. Juni 2020 14:25 Uhr

Kreis Höxter (red). Zum Schutz der Bevölkerung des Kreises Höxter vor der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 hat der Kreis Höxter eine Allgemeinverfügung erlassen gegenüber allen im Betrieb der Firma Tönnies am Standort in Rheda-Wiedenbrück tätigen Personen und mit ihnen in häuslicher Gemeinschaft oder Gemeinschaftsunterkünften oder sonstigen Wohnstätten lebenden Personen.

Eine genaue, zeitnahe und zweifelsfreie Identifizierung der Betroffenen ist auf Grund der Beschäftigung von diversen Subunternehmern und bisher unvollständigen Übermittlung der Daten der im Kreis Höxter wohnhaften Mitarbeiter beziehungsweise der Mitarbeiter, die im Kreis Höxter ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, nicht möglich. „Dies lässt die erforderliche schnelle Bekämpfung des Infektionsgeschehens nicht zu“, erläutert Kreisdirektor Klaus Schumacher . Daher sei das Mittel der Allgemeinverfügung zur unverzüglichen Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Virus das einzig geeignete Mittel.

„Die angeordneten Maßnahmen dienen dem Ziel, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen und damit den Schutz der Bevölkerung sicherzustellen“, ergänzt Dr. Ronald Woltering, Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Höxter. Sie seien geeignet, der Verbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. „Durch die Absonderung wird das Risiko verringert, dass andere Personen infiziert werden.“

ZUR ALLGEMEINVERFÜGUNG HIER

Montag, 22. Juni 2020 10:09 Uhr

Kreis Höxter (red). Nur eine Neu-Infektion vermeldet der Kreis Höxter am Montagmorgenim Vergleich mit Freitagmorgen der vergangenen Woche. Die Neumeldungen stammt nach Informationen des Kreises Höxter aus Bad Driburg. Zugleich wird berichtet, dass es keine neuen Genesenen über das Wochenende hinweg gegeben hat. Insgesamt wurden 367 Infektionen, neun aktive Infektionen und 340 Genesungen gemeldet.

Neben Beverungen und Borgentreich gelten Höxter, Nieheim, Marienmünster und Steinheim als corona-frei. Insgesamt wird zurzeit von neun aktiven Infektionen im Kreis Höxter ausgegangen. Die gesamten Infektionen liegt bei 367.

Freitag, 19. Juni 2020 10:28 Uhr

Kreis Höxter (red). Keine neue Corona-Infektion seit zwei Tagen vermeldet der Kreis Höxter am Freitagmorgen. Jedoch muss die Kreisverwaltung berichten, dass es in Bad Driburg einen Todesfall nach einer Coronainfektion gegeben hat. Verstorben ist eine 86 Jahre alte Person aus dem Stadtgebiet Bad Driburg.

Zugleich ist die Zahl der Genesenen in den vergangenen zwei Tagen um drei Personen auf nun 340 angestiegen. Neben Bad Driburg, Beverungen, Borgentreich, gelten Höxter, Marienmünster und Steinheim als corona-frei. Insgesamt wird zurzeit von acht aktiven Infektionen im Kreis Höxter ausgegangen. Die gesamten Infektionen liegt bei 366.

Region Aktiv
Freitag, 10. Juli 2020 11:28 Uhr
Lockerungen für Besucher im Klinikum Weser-Egge
Freitag, 10. Juli 2020 11:03 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Familienratgeber der Aktion Mensch ist ein kostenloses Angebot für Menschen mit Behinderung und bietet Informationen zu einer Vielzahl von Themen. Fragen, wie ein Schwerbehindertenausweis erhältlich ist, wo sich Beratungsangebote in meiner Nähe befinden oder welche inklusiven Bildungs- und Freizeitangebote es in der Umgebung gibt, werden auf der Homepage des Familienratgebers beantwortet. Neben Themen wie Frühförderung, Assistenz und Barrierefreiheit, informiert der Familienratgeber auch über rechtliche- und finanzielle Unterstützung.

Der Paritätische Förderverein Paderborn hat als Regionalpartner für die Kreise Paderborn und Höxter die Pflege der Datenbank übernommen. „Wir wollen den Familienratgeber als ein nicht kommerzielles Angebot bekannt machen und dafür sorgen, dass er einen umfassenden und qualitativen Überblick über Organisationen, Selbsthilfe und Beratungsstellen gibt“, erklärt Kathrin Jäger vom Paritätischen Wohlfahrtsverband. Das Angebot des Familienratgebers ist unter www.familienratgeber.de zu finden.

„Einrichtungen, die dort noch nicht aufgeführt sind, können ihre Aufnahme in die Datenbank unter 05251 87 29 611 oder per E-Mail unter folgender Adresse bekannt geben paderborn@paritaet-nrw.org.“

Foto:

Donnerstag, 09. Juli 2020 14:12 Uhr

Hardehausen (red). Die Landvolkshochschule Hardehausen bietet vom 03.08.2020 bis 09.08.2020  zusammen mit der Fastenleiterin und Heilpraktikerin Birgit Schwietzer eine Fastenwoche nach Hildegard von Bingen an.  Die mittelalterliche Hildegard-Medizin wird heute wieder sehr geschätzt. Diese heilkundige Ordensfrau hat einen sanften Weg des Fastens entwickelt, bei dem nicht völlig auf Nahrungsaufnahme verzichtet wird, sondern pro Tag ca. 600 Kalorien aufgenommen werden. So bietet diese Form einen guten Einstieg für gesunde Menschen, die Fasten für sich ausprobieren möchten.

Zusätzlich zur Fastenbegleitung erhalten Sie grundlegende Informationen zu gesundheitsfördernden Auswirkungen des Fastens, mentalen Entspannungsformen und Ernährung nach dem Fasten.  Sport-Anleitungen und Wanderungen durch den Hardehausener Wald ergänzen das Programm.

"Wer nicht ganz gesund und noch nicht krank ist, dem bringt es Gesundheit. Auch die Gesunden sollen diese Kur machen, weil es ihnen die Gesundheit erhält, damit sie nicht krank werden." ( Hildegard v. Bingen )

Weitere Informationen und Anmeldung: Kath. Landvolkshochschule Hardehausen, Abt-Overgaer-Str. 1, 34414 Warburg, 05642/9853-200, zentrale@lvh-hardehausen.de, www.lvh-hardehausen.de

Donnerstag, 09. Juli 2020 09:46 Uhr

Kreis Höxter/Holzminden (TKu). Das Projekt „Schützen stehen zusammen“ nimmt Formen an: Bei einer Zusammenkunft der Schützenvereine/Gilden aus Albaxen, Bödexen, Fürstenau, Holzminden, Höxter, Löwendorf, Lüchtringen und Stahle wurde über das weitere Vorgehen der Gemeinschaft beraten. Die Gemeinschaft, die das Projekt „Schützen stehen zusammen“ aufgrund der Corona-Pandemie ins Leben gerufen hat, verfügt bereits über einen vierstelligen Betrag, der später einmal für viele gute Zwecke eingesetzt werden soll.

Geformt hat sich auch das Gremium, das über die Vergabe der Hilfsgelder später entscheiden soll. Die Aktion soll laut dem ersten Vorsitzenden der Stahler Schützen, Ulf Fiege, die Freundschaft zwischen den Vereinen vertiefen. Jeder weitere Verein, der das Projekt unterstützen möchte, sei herzlich Willkommen, erklärt der Pressewart der Schützengilde Höxter von 1595 e.V., Leutnant Thorsten Stein, bei einer Zusammenkunft im Strullenkrug in Höxter. Die Gemeinschaft werde immer größer, so stieß erstmals auch Brudermeisterin Madeleine Henze von der Schützenbruderschaft Löwendorf zum Treffen hinzu.

Der Vorsitzende Ulf Fiege sieht neben dem guten Zweck auch die Zusammenführung der Vereine über die Grenzen der Region hinaus, im Vordergrund. Als Beispiele für den Einsatz der bislang erzielten Hilfsgelder nannte Fiege unterschiedliche Projekte, wie zum Beispiel das Sponsoring der Fahrgeschäfte für Kinder bei den zukünftigen Schützenfesten, um die Eltern finanziell zu entlasten oder die finanzielle Unterstützung von Musikvereinen, die keinerlei Einnahmen haben, aber teure Musikausbilder oder Instrumente finanzieren müssen.

Das Geld solle eingesetzt werden, wo Bedarf sei, so Fiege. Wo genau die Reise hingehe, sei laut Ulf Fiege noch nicht genau definiert, aber der Start wäre schon mal gut verlaufen. Gesammelt werden sollen die Spenden zukünftig in aufgestellten Sparschweinen. 20 an der Zahl wurden bereits angeschafft, die Funtastic Media aus Brakel gesponsert hat und nun durch Pressewart Thorsten Stein an alle mitmachenden Vereine übergeben werden konnten. Weitere Sparschweine sollen folgen. Ebenfalls neu sind auch 2000 Pins mit der Aufschrift und dem Logo „Schützen stehen zusammen“, die durch ihren Verkauf 10.000 Euro für die gute Sache einbringen sollen.

Das Gremium der Schützenvertreter ist sich sicher, dass die Aktion „Schützen stehen zusammen“ ein voller Erfolg wird. Das Gremium besteht aus den Vertretern der sechs Gründervereine: Albaxen (Günter Ridder), Bödexen (Stefan Berens), Lüchtringen (Björn List), Holzminden (Volker Meyer), Höxter (Frank Lohmann) und Stahle (Timo Elberg und Jörg Timmermann). Weitere Information zu dieser Aktion gibt es auch im Internet unter: www.schuetzen-stehen-zusammen.de

Übers Internet und die Sicial-Media-Kanäle sollen zukünftig weitere Informationen veröffentlicht werden.

Fotos: Thomas Kube

Mittwoch, 08. Juli 2020 10:34 Uhr

Warburg (red). Das Unternehmen Brauns-Heitmann stellt für den Monat Juli erneut Desinfektionsmittel für die Warburger Gewerbetreibenden bereit. Für die Abholung der Desinfektionsmittel halten Sie bitte das beigefügte Formular ausgefüllt bereit (zwingend erforderlich) und legen dieses bei der Abholung vor.

Es werden drei Pakete pro Betrieb in Warburg herausgegeben. Zudem ist das Tragen eines Mundschutzes sowie die Einhaltung der markierten Abstandsregelung Pflicht. Die Einzelmengen pro Betrieb können von Montag, 13. Juli bis Donnerstag, 16. Juli, jeweils in der Zeit von 07:30-10:00 Uhr und von 13:30-15:30 Uhr und am Freitag, 17. Juli in der Zeit von 07:30-10:00 Uhr in der Poststelle der Stadtverwaltung abgeholt werden.

Sie finden die Poststelle auf der Ostseite des Verwaltungsgebäudes. Der Zugang zur Poststelle befindet sich auf der Rückseite. Die Ausgabestelle ist dort eindeutig ausgeschildert. Parkmöglichkeiten befinden sich entlang der Bahnhofstraße. Von telefonischen Anmeldungen bitten wir abzusehen. "Wir bedanken uns recht herzlich für die umfangreiche Spende beim Unternehmen Brauns-Heitmann", so die Stadt Warburg.

Foto: Symbolfoto

Blaulicht
Freitag, 10. Juli 2020 15:58 Uhr
Rote Fußgängerampel missachtet: Frau mit zwei Kindern angefahren
Donnerstag, 09. Juli 2020 12:35 Uhr

Warburg (red). In Warburg ist am Mittwoch, 8. Juli, ein 37-Jähriger aufgefallen, der mit seinem VW Fox gegen 7.30 Uhr auf der Straße Landfurt unterwegs war. Bei der Überprüfung durch die Beamten der Polizei stellte sich heraus, dass der Fahrer offensichtlich unter dem Einfluss von Drogen stand. Ein vor Ort durchgeführter Test fiel positiv aus, eine Blutprobe wurde angeordnet, die Weiterfahrt wurde dem 37-Jährigen untersagt.

Sonntag, 05. Juli 2020 08:46 Uhr

Warburg (red). Hoher Sachschaden entstand am frühen Samstagmorgen, 04.07.2020, beim Brand einer Lagerhalle am Mühlenweg in Warburg-Rimbeck. Ein Abschleppunternehmer hatte gegen 04.10 Uhr von seinem Wohnhaus aus einen lauten Knall aus der Halle gehört, in der unter anderem elf Autos untergestellt waren. Der Hallenbesitzer stellte fest, dass Qualm aus der Halle aufstieg. Er informierte Feuerwehr und Polizei.

Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand eine dichte schwarze Rauchwolke über der Halle. Die Feuerwehr der Stadt Warburg, die durch Kräfte aus Willebadessen, Diemelstadt und Marsberg unterstützt wurde, brachte das entstandene Feuer nach ca. zwei Stunden unter Kontrolle. Es wurden ein Messwagen der Feuerwehr Beverungen sowie die Untere Wasserbehörde und das Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) hinzugezogen, um die Gefahr von Umweltschäden zu klären.

Ebenso nahm die Kriminalpolizei noch am Samstag die Ermittlungen auf. Diese werden Anfang der Woche durch die Brandermittler fortgeführt. Von den elf Fahrzeugen brannten sieben komplett aus, die anderen vier wurden beschädigt. Ebenso wurden neben der Halle selbst ein Hallenkran und weitere hochwertige Maschinen beschädigt, sodass der Sachschaden nach ersten Schätzung bei mindestens 500.000 Euro liegen dürfte.

Foto: Freiwillige Feuerwehr der Hansestadt Warburg

Samstag, 04. Juli 2020 13:46 Uhr

Warburg (red). Am frühen Samstagmorgen meldete der Eigentümer eine starke Rauchentwicklung aus einer Halle auf seinem Betriebsgelände.

Darauf hin wurde die Feuerwehr mit dem Alarmstichwort "Feuer 4 Industriebrand" alarmiert. Die erst eintreffende Einheit meldete eine Rauchentwicklung aus einer Halle von 40x50 Metern. Mehrere Atemschutztrupps versuchten in dem stark verrauchten Hallenkomplex den Brandherd zu lokalisieren.

Nachdem das Feuer nach circa einer Stunde unter Kontrolle war, stellte sich heraus, dass Personenkraftwagen, die sichergestellt waren, in Brand geraten sind. Die Nachlöscharbeiten dauern der Zeit noch an. Die Einsatzstelle in Rimbeck wird noch bis zu den Mittagsstunden andauern. Eine Sondereinheit ABC-Erkunder war im Stadtgebiet zur Messung der Luftwerte im Einsatz, es wurden keine Schadstoffe gemessen. Im Einsatz waren circa 125 Einsatzkräfte der Feuerwehr Warburg, des Kreises Höxter, DRK und THW so wie die Polizeibehörde Kreis Höxter.

Foto: Freiwillige Feuerwehr der Hansestadt Warburg

Samstag, 04. Juli 2020 13:40 Uhr

Beverungen (red). Ein Zigarettenautomat in Beverungen-Amelunxen ist am Freitag, 3. Juli, in den frühen Morgenstunden von einer Wand gerissen und abtransportiert worden. Die Tatzeit ist offenbar um 3.40 Uhr. Um diese Zeit wurden Anwohner durch laute Geräusche geweckt und konnten beobachten, wie zwei junge Männer den Automaten gewaltsam von der Wand einer ehemaligen Gaststätte an der Drenker Straße rissen, ihn zum Kofferraum eines Autos transportieren und dann mit dem Fahrzeug Richtung Drenke davonfuhren. Bei dem Auto soll es sich um einen kleinen Kombi, vermutlich Daimler Benz, eventuell A-Klasse handeln. Die zwei Täter werden beschrieben als 20 bis 25 Jahre alt, bekleidet mit einem weißen T-Shirt. Hinweise bitte an die Polizei in Höxter, Telefon 05271/962-0.

Politik
Samstag, 11. Juli 2020 10:06 Uhr
Nominierung der Wahlkreiskandidaten der SPD zur Kommunalwahl 2020 in der Stadt Willebadessen
Donnerstag, 09. Juli 2020 10:09 Uhr

Würgassen (red). Das geplante Atommülllager Würgassen ist das derzeit meistdiskutierte Thema im Dreiländereck von NRW/Hessen/Niedersachsen. Damit sich die Menschen vor Ort einen Eindruck von den Planungen der Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) und dem Widerstand dagegen machen können, laden Bündnis 90/ Die Grünen Interessierte zu einem Informations-Spaziergang ein. Dieser findet statt am Samstag, 18. Juli, ab 15 Uhr. Veranstalter sind der Kreisverband der Grünen Holzminden und die  Grünen im Rat der Stadt Beverungen.

Ein Bild von den Verhältnissen vor Ort wollen sich auch die beiden niedersächsischen Landtagsabgeordneten der Grünen, Miriam Staudte und Christian Meyer, machen. Staudte ist atompolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion, Meyer ist der heimische Holzmindener Abgeordnete. Mit dabei ist auch die Atomreferentin der Fraktion Franziska Wosniok. Ebenso wie die Holzmindener Kreistagsfraktion der Grünen hat sich auch die niedersächsische Landtagsfraktion gegen die Pläne für ein Atommüllager in Würgassen ausgesprochen.

„Wir sehen uns in dieser für die gesamte Region so bedrohlichen Angelegenheit klar an der Seite der Bürgerinitiative Atomfreies 3-Länderck e.V.“, erklären die Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Kreistag Holzminden und im Rat der Stadt Beverungen, Gerd Henke und Gisbert Bläsing. „Die Region, die bis heute mit den negativen Auswirkungen des Atomkraftwerks Würgassen belastet ist, darf nicht für weitere Jahrzehnte zur bundesweiten Atommüll-Drehscheibe ausgebaut werden. Wir fordern, endlich die der Region seit Jahren versprochene grüne Wiese in unserem landschaftlich und ökologisch wertvollen Weserbogen wiederherzustellen“, so die beiden Grünen-Sprecher. „Als neuer deutscher Hotspot des Atomkomplexes sind Würgassen und die  Region völlig ungeeignet.“

Als Gastreferenten haben die Grünen Dirk Wilhelm, den Vorsitzenden der Bürgerinitiative Atomfreies 3-Ländereck, zu dem Info-Spaziergang eingeladen. Als intimer Kenner der Materie hat Wilhelm in den vergangenen Wochen in Kreistagen und Räten bereits viele Politiker der Region vom Widerstand gegen die Pläne eines gigantischen Lagers für Atommüll in Würgassen überzeugt.

Auf dem etwa eineinhalb Kilometer langen Spaziergang wollen die Politiker  mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Dabei geht es auch um die Aspekte Schienen- und Straßenverbindungen, militärische Tiefflugzone, Hochwasserschutzgebiet und selbstverständlich um die unmittelbare Nähe zur Wohnbebauung in Lauenförde und Würgassen.

Treffpunkt für den Informations-Spaziergang ist die Zufahrt zum Axelsee an der L 550 in der Nähe des Transportgleises zum ehemaligen Akw. Die Veranstalter bitten um Einhaltung der Corona-Schutzregeln. 

Foto: GRÜNE

 

Mittwoch, 08. Juli 2020 10:30 Uhr

Germete (red). Der Bürgermeisterkandidat der CDU Warburg Tobias Scherf und der Germeter Ratskandidat Thomas Vonde (CDU) haben das „Hotel ten Hoopen – Restaurant Deele“ im Luftkurort Germete besucht, um sich über das Unternehmen und dessen Entwicklung zu informieren.

Der Betrieb wird mit viel Engagement von Nelleke und Richard ten Hoopen geführt. Das Unternehmerehepaar machte im Gespräch deutlich, dass sie bedingt durch die Coronafolgen, wie alle im Gastgewerbe Tätigen, einen großen wirtschaftlichen Schaden erlitten haben. Unternehmertum heißt aber auch nach vorne blicken und so haben sie sich nicht entmutigen lassen. Zusammen mit Investor Stephan Westen wurde der vor längerem geplante und begonnene Hotelneubau trotz des Gegenwinds weiter vorangetrieben.

Bei der Besichtigung des Neubaus direkt gegenüber dem bisherigen Gebäudekomplex der Deele konnten sich Scherf und Vonde von der hohen Qualität und des durchdachten Konzepts von Westen überzeugen. Beim neuen Komplex wurde besonders auf Barrierefreiheit durch den Einbau eines Fahrstuhls Wert gelegt. 28 neue Betten werden nach der Fertigstellung dazu kommen, sodass sich damit die Gesamtbettenzahl für den Hotelbetrieb auf 70 erhöht. Auch ist ein mit modernster Technik ausgestatteter Seminarraum für bis zu 80 Personen dort untergebracht. Die Inbetriebnahme ist voraussichtlich für Anfang August geplant, so Westen.

Nachdem der Betrieb nach dem Lockdown wieder aufgenommen wurde, seien auch alle 28 Mitarbeiter schnell wieder aus der Kurzarbeit geholt worden, so Nelleke ten Hoopen, die hofft, dass sich das Leben zügig normalisiert.

Da der Tourismus als Wirtschaftszweig für Warburg und für die CDU im Wahlkampf ein Schwerpunktthema ist, erläuterte Tobias Scherf in Grundzügen das zukünftige Programm. Ziel der CDU Warburg und von ihm als Bürgermeisterkandidat sei, dass die zahlreichen touristischen Angebote in Warburg und den Dörfern verknüpft und noch sichtbarer werden. „Warburg hat tolle touristische Angebote und eine prima Infrastruktur. Die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt, Gastronomie und Beherbergungsbetrieben möchte ich gerne fortsetzen und ausbauen“, so Scherf im Gespräch. Er lobte den unternehmerischen Einsatz der Familien Westen und ten Hoopen, die für die Region zukunftsweisende Investitionen tätigen.

Durch die strategisch gute Lage am Diemelradweg und am neuen Diemeltaler Schmetterlingssteig und mit dem Prädikat Luftkurort hat Germete einiges zu bieten, so führte Ratskandidat Thomas Vonde aus.

„Mit meiner Arbeit für den Ort und im Rat möchte ich dazu beitragen, dass die Germeter Stärken in ein Gesamtkonzept der Hansestadt eingebracht werden und der Ort und die Unternehmen davon profitieren“, so Vonde.

Foto: Scherf

Wirtschaft
Donnerstag, 09. Juli 2020 14:09 Uhr
Stadtwerke informieren über Umsatzsteuersenkung in der Wasserversorgung ab 1. Juli 2020
Dienstag, 07. Juli 2020 10:56 Uhr

Höxter (red). Die Umsetzung der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie haben in verschiedenen Branchen zu weitgehenden Einschränkungen der wirtschaftlichen Betätigung oder sogar zur zeitweisen behördlichen Schließung des Geschäftsbetriebs geführt. Trotz vielfältiger Lockerungen sind zahlreiche Unternehmen immer noch von Einschränkungen betroffen und geraten so in wirtschaftliche Schwierigkeiten.

Ziel der Corona-Überbrückungshilfe vom Bund und dem Land NRW ist es daher, kleinen und mittelständischen Unternehmen aus besonders betroffenen Branchen für die Monate Juni bis August 2020 eine Liquiditätshilfe zu gewähren. Zeitlich schließt sich die neue Förderung an das Ende Mai ausgelaufene Corona-Soforthilfeprogramm an. Das neue Förderprogramm bietet finanzielle Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten für kleine und mittlere Unternehmen bei hohem Corona-bedingten Umsatzausfall.

Eine Förderberechtigung wird angenommen, wenn der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 um mindestens 60% gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen ist. Die neue Corona-Überbrückungshilfe kann nur über Steuerberater, Wirtschafts- oder Buchprüfer über ein bundeseinheitliches Online-Portal beantragt werden. Dieses wird ab dem 08.07.2020 freigeschaltet. GfW- Geschäftsführer Michael Stolte rät daher von Corona besonders betroffenen Unternehmen, Kontakt mit dem Steuerberater oder Buch- bzw. Wirtschaftsprüfer aufzunehmen.

„Da die Antragsfristen bereits am 31.08.2020 enden, sollten interessierte Unternehmen kurzfristig die individuellen Fördervoraussetzungen prüfen und die Antragsstellung einleiten“, so Stolte.

Das Land NRW hat eine Informationsseite mit FAQs zum neuen Förderprogramm geschaltet: www.wirtschaft.nrw/ueberbrueckungshilfe

 

Montag, 06. Juli 2020 13:36 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Liste der Maßnahmen, die die „Familienfreundlichen Unternehmen im Kreis Höxter“ anbieten, wird immer länger und vielfältiger. In einer Zeit, in der ein Angebot für mehr Vereinbarkeit von Familie und Beruf mehr denn je gefragt ist, können 12 Unternehmen im Kreis Höxter erfolgreich rezertifiziert werden. Mehr Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung, Unterstützung bei der Kinderbetreuung,  Lebensarbeitszeitkonten, mobiles Arbeiten, planbare Dienste und individuelle Notfallregelungen,  Kontakt zu Beratungsstelle in Krisen und Pflegelotsen sind nur ein kleiner Teil des Angebots, dass sich die 12 Unternehmen, die jetzt erneut ausgezeichnet wurden auf ihre Fahnen geschrieben haben.

Zum ersten Mal ausgezeichnet wurden die Unternehmen Chemical Check aus Steinheim, aus Bad Driburg Goecken Backen und die Marcus Klinik, Jung & Alt Ambulante sozialen Hilfen e.V. und Kaiser Haus aus Marienmünster, die Lebenshilfe Brakel Wohnen Leben Freizeit, die Sparkasse Höxter, die Verbund Volksbank OWL, der Kreis Höxter, die katholische Hospitalvereinigung Weser-Egge, die  Stadt Willebadessen und die Vereinigte Volksbank bereits vor drei bzw. vor sechs Jahren. Gerrit Fischer, Projektleiterin vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL, freut sich deshalb besonders über das gleichbleibend hohe Engagement, mit dem sich die „alten Hasen“ immer neue Ziele stecken und auch bekannte Angebote stetig hinterfragen und verbessern wollen. 

Entstanden ist das Gütesiegel 2013 in Kooperation der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter und dem Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL. Seitdem konnten 28 Unternehmen für ihre Familienfreundlichkeit ausgezeichnet werden. Michael Stolte, Geschäftsführer der GfW sagt „Viele Unternehmen haben in den letzten Wochen erstaunliches geleistet, um ihre Beschäftigten bei ausfallender Kinderbetreuung oder der ausgesetzten Tagespflege für pflegebedürftige Angehörige zu unterstützen, aber familienfreundlichen Unternehmen, die z.B. schon eine Vereinbarung zum Thema mobiles Arbeiten in der Schublade hatten, ist es sicherlich leichter gefallen.

Das Verfahren zur Rezertifizierung der „Familienfreundlichen Unternehmen im Kreis Höxter“ ist ein bisschen schlanker als die Erstauszeichnung. Neben einer Selbstauskunft über die vorhandenen und geplanten Maßnahmen, haben die 12 Betriebe ein Telefoninterviews geführt und eine Präsentation vor der Jury gehalten. Die entscheidet dann auch, ob ein Unternehmen erneut ausgezeichnet werden kann. Den feierlichen Abschluss bildet normalerweise die Zertifikatsverleihung, in der Landrat Friedhelm Spieker persönlich die Zertifikate überreicht. Doch nachdem die Jurysitzung schon Anfang des Jahres stattgefunden hat, musste die Zertifikatsverleihung Corona-bedingt ausfallen. Nachgeholt wird sie erst in 2021, doch so lange brauchen die Unternehmen nicht auf ihre Auszeichnungen zu warten. Alle Unternehmen haben ihre Zertifikate in diesem Jahr per Post bekommen und freuen sich jetzt über drei weitere Jahre als ausgezeichnet „Familienfreundliches Unternehmen im Kreis Höxter“.

Unternehmen, die sich auch für ihre Familienfreundlichkeit auszeichnen lassen wollen, können sich an Gerrit Fischer, g.fischer@ostwestfalen-lippe.de oder 05271 965 6130 wenden. 

Foto: GfW

Sport
Montag, 06. Juli 2020 18:17 Uhr
Jetzt steht auch der Trainerstab des A-Ligisten Warburger SV
Freitag, 03. Juli 2020 10:17 Uhr

Kreis Höxter (red). Nach nur einem Jahr in der Bezirksliga steigt Marco Ehrlich in der Saison 2019/2020 in die Landesliga auf. Das gab der Verbandsschiedsrichterausschuss am Freitag, 19. Juni 2020 bekannt. Zusätzlich steigen insgesamt 6 weitere Schiedsrichter in die Bezirksliga auf.

Im November 2015 legte der Hohenwepeler seine Schiedsrichterprüfung ab und steigerte von Jahr zu Jahr seine Leistungen. Seit 2017 ist Marco im Perspektivteam des Kreises Höxter und stieg bereits im letzten Jahr in die Bezirksliga auf.

Von dort gelang ihm jetzt der direkte Durchmarsch in die Landesliga. Marco zeigte bis zum im März eingestellten Spielbetrieb in seinen Beobachtungen überzeugende Leistungen. Der FLVW Kreis Höxter hat nun neben Florian Greger (Westfalenliga) einen weiteren Schiedsrichter in den Verbandsspielklassen. Jessica Hildebrandt, Vorsitzende des Kreis-Schiedsrichterausschusses und ihr gesamtes Team freuen sich sehr für Marco und sind stolz, dass wir nun nach langem Warten wieder einen Aufsteiger in die Landesliga haben.

„Für mich bedeutet der Aufstieg in die Landesliga den bisherigen Höhepunkt meiner Schiedsrichterlaufbahn und die Freude nach der Bekanntgabe war schon sehr groß. Jetzt warte ich auf den Start der nächsten Saison und bin gespannt was die Zukunft als Schiedsrichter für mich noch bringen wird“, so der Hohenwepeler.

Mit Kevin Bauer (1. FC Aa Nethetal), Michael Dorstewitz (FC Germete/Wormeln), Torben Meier (SSV Würgassen), Guido Müller (SF Calenberg), Bahatthin Oezdem (SV Scherfede/Rimbeck) und Nico Stiewe (SV Dringenberg) steigen gleich sechs Schiedsrichter in die Bezirksliga auf. Schön zu sehen ist, wie sich die Schiedsrichter des Perspektivteams durch Spielbeobachtungen und zahlreichen Schulungen weiterentwickeln. Das 3 von 6 Aufsteigern aus dem Perspektivteam kommen, sollte besonders auch für junge Schiedsrichter ein Anreiz sein. Wichtig ist aber auch, dass erfahrene ALiga Schiedsrichter durch sehr gute Leistungen den Aufstieg in die Bezirksliga schaffen können.

Foto: red

Montag, 29. Juni 2020 06:48 Uhr

Kassel (red). Die Saison 2019/20 wurde am 20. Juni 2020 auf dem virtuellen Verbandstag des Hessischen Fußballverbands (HFV) auch formell offiziell beendet. Damit steht fest: Die Löwen sind offiziell als Tabellenzweiter der Lotto Hessenliga bestätigt. Vorher fest stand bereits, dass der KSV über die Quotientenregelung als bester Tabellenzweiter der Oberligen Hessen, Rheinland Pfalz/Saar und Baden Württemberg als vierter Aufsteiger in die Regionalliga Südwest aufsteigt.

Der Blick des Vereins hat sich bereits in den letzten Wochen auf die Vorbereitungen der kommenden Spielzeit 2020/21 gerichtet.

Die Löwen haben bereits über 600 Dauerkarten verkauft, ebenfalls hat der Verein mit den DRK-Kliniken Nordhessen nicht nur einen neuen Trikotpartner präsentiert, sie setzen mit der Vertragsverlängerung wichtiger Leistungsträger, wie zuletzt von Kapitän Frederic Brill, auch wichtige Zeichen bei der Kaderplanung. An dieser Stelle bedankt sich der KSV Hessen Kassel auch noch ganz herzlich bei seinem bisherigen Trikotpartner Schauinsland-Reisen für die hervorragende Unterstützung des Vereins in den vergangenen Jahren als Trikotpartner. Im Vorfeld der Trikotpräsentation 2020 wird es noch eine besondere Namensaktion für Fans und Förderer des Vereins geben.

Die Mannschaft des Trainergespanns Tobias Damm und Sebastian Busch startet am Samstag, 4. Juli 2020 in die Vorbereitung. Nach derzeitigem Planungsstand soll der 1. Anstoß in der Regionalliga Südwest am 1. September 2020 erfolgen. Dies hängt jedoch von der weiteren Entwicklung der Covid-19-Pandemie ab. Ebenfalls davon abhängig sind mögliche Testspielgegner und Termine. Diese werden zu gegebener Zeit bekanntgegeben.

Neu zu den Löwen dazu stoßen Felix Schäfer (KSV Baunatal) und Leonardo Zornio (U19).

Der aktuelle Kader des KSV Hessen Kassel in der Regionalliga Südwest

Tor
Maximilian Zunker
Jonas Labonte
Nicolas Gröteke
Mit Niklas Hartmann laufen derzeit positive Gespräche über die weitere Zusammenarbeit mit Berücksichtigung auf seine weitere Genesung.

Abwehr
Tim-Philipp Brandner
Alexander Missbach
Luis Allmeroth
Sergej Evljuskin
Ingmar Merle
Nael Najjar
Kevin Nennhuber
Leonardo Zornio

Mittelfeld
Frederic Brill
Adrian Bravo Sanchez
Alban Meha
Marco Dawid
Serkan Durna
Brian Schwechel
Felix Schäfer

Angriff
Sebastian Schmeer
Mahir Saglik
Jon Mogge
Marcel Fischer
Lukas Iksal

In der U-23 aktiv:
Valdrin Kodra, Nils Twardon und Michael Voss

Die Löwen verlassen zum 30.6.2020 folgende Spieler:

Hüseyin Cakmak, Buki Zukorlic, Jan-Philipp Häuser, Luca Wendel und Tim Welker.

Der Verein bedankt sich bei ihnen für ihren Einsatz für den KSV Hessen Kassel und wünscht ihnen alles Gute für die weitere sportliche und persönliche Laufbahn.

Panorama
Donnerstag, 09. Juli 2020 12:55 Uhr
Corona: 23 Prozent weniger Kriminalität
Dienstag, 07. Juli 2020 09:56 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat das erklärte Ziel, Kinder besser vor sexuellem Missbrauch zu schützen und diese abscheulichen Straftaten konsequent und härter als bisher zu ahnden. Die schrecklichen Missbrauchsfälle von Lügde, Bergisch Gladbach und Münster in den vergangenen Wochen und Monaten haben offengelegt, dass sexueller Missbrauch von Kindern, ebenso wie der Besitz und die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen, keine Randphänomene sind. Die Landesregierung hat nun einen Gesetzentwurf zur Verschärfung des Strafrechts bei sexuellem Missbrauch von Kindern sowie bei Verbreitung und Besitz von Darstellungen des Missbrauchs von Kindern in den Bundesrat eingebracht.

Kernstück des Gesetzentwurfs ist eine Strafverschärfung bei sexuellem Missbrauch von Kindern und somit die Hochstufung der einzelnen Straftatbestände von einem Vergehen zu einem Verbrechen. Auch bei dem Straftatbestand, der die Verbreitung und den Besitz von Darstellungen des Missbrauchs von Kindern unter Strafe stellt, sind Strafverschärfungen vorgesehen.

„Die zunehmenden Fahndungserfolge zeigen die grausame Wahrheit: Sexuelle Gewalt gegen Kinder sowie der Besitz und die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen, von denen selbst Säuglinge betroffen sind, sind keine Einzelfälle. Wir alle - Politik, Justiz und Gesellschaft sind gefordert, diesen widerwärtigen Sumpf trocken zu legen und die Schwächsten unserer Gesellschaft so gut es geht zu schützen. Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen ist niemals nur ein Vergehen, sondern immer ein abscheuliches Verbrechen“, sagt Familienminister Joachim Stamp.

Mit der Bundesratsinitiative möchte Nordrhein-Westfalen erreichen, dass Straftaten, die den sexuellen Missbrauch von Kindern betreffen, auch immer als Verbrechen geahndet werden müssen. Es soll auch grundsätzlich keine Bewährungsstrafe geben, wenn sich jemand an der Vergewaltigung von Kindern beteiligt.

Zustimmend erklärt Minister der Justiz Peter Biesenbach: „Kinder sind die Schwächsten unserer Gesellschaft. Der Kinderschutz und der Kampf gegen Kindesmissbrauch hat für die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen oberste Priorität. Wir setzen in diesem Bereich verstärkt Personal ein und statten unsere Ermittler mit hochmoderner Technik aus, um den Verfolgungsdruck bei den Tätern zu erhöhen. Nun haben wir zusätzlich die Straftatbestände und Strafrahmen angepasst. Auch Begrifflichkeiten sind wichtig. Wir dürfen nichts beschönigen. Wir müssen die Darstellungen von Kindesmissbrauch auch so nennen! Das ist keine Pornographie, das ist Missbrauch!“

Im Bundesrat erklärte Familienminister Stamp: „Die Opfer sind oftmals für ihr gesamtes Leben traumatisiert. Deshalb müssen auch der Besitz und die Verbreitung von Darstellungen des Missbrauchs von Kindern schnellstmöglich härter bestraft werden.“ Der Minister richtete einen Appell an die Mitglieder des Bundesrats und Bundestags, die Gesetzesinitiative aus Nordrhein-Westfalen zu unterstützen und im Interesse der Kinder keine Zeit bei der Verschärfung des Strafrechts verstreichen zu lassen. „Wenn es Änderungsbedarf bei den Beteiligten geben sollte, sind wir gesprächsbereit. Unser Anliegen ist, das unermessliche Leid der Kinder konsequent zu bekämpfen. Wir bitten, im Interesse und zum Schutz unserer Kinder, ein starkes, gemeinsames Zeichen im Kampf gegen Kindesmissbrauch zu setzen.“

Mittwoch, 24. Juni 2020 11:01 Uhr

Gütersloh (red). In Folge des Corona-Ausbruchs in einem Schlachtbetrieb in Rheda-Wiedenbrück aktiviert die Landesregierung die zweite Stufe des Lockdowns. Damit gelten im Kreis Gütersloh und im Kreis Warendorf wieder bestimmte Einschränkungen im öffentlichen Leben. Demnach dürfen im öffentlichen Raum nur zwei Menschen oder Menschen aus einem Familien- oder Haushaltsverbund zusammentreffen. Zudem muss – über die landesweit gültigen Regelungen der Coronaschutzverordnung hinaus – eine Reihe von Freizeitaktivitäten unterbleiben. So müssen zum Beispiel Museen, Kinos, Fitnessstudios, Hallenschwimmbäder und Bars geschlossen werden. Die entsprechenden Vorschriften finden sich in der neuen Coronaregionalverordnung, die um Mitternacht (Mittwoch, 24. Juni 2020) zunächst für eine Woche (bis zum 30. Juni 2020) in Kraft tritt

„Mit der vollständigen Schließung des Schlachtbetriebs, der Quarantäne der rund 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Schließung aller Kindertagesstätten und Schulen im Kreis Gütersloh haben wir bereits letzte Woche ein umfassendes Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht. Bislang lässt sich das Infektionsgeschehen zwar auf den Schlachtbetrieb in Rheda-Wiedenbrück zurückführen. Angesichts der hohen Infektionszahlen ist allerdings Vorsicht geboten. Daher bringen wir nun zum Schutz der Bevölkerung ein weiteres Sicherheits- und Schutzpaket auf den Weg, um die Ausbreitung des Virus wirksam zu bekämpfen. Uns ist bewusst, dass dies für die Bevölkerung eine große Belastung ist. Doch ohne die Maßnahmen wären die Belastungen am Ende womöglich um ein Vielfaches höher – in den Kreisen Gütersloh und Warendorf, in den benachbarten Kreisen und Städten sowie in den anderen Teilen unseres Landes“, erklärt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Über die Kontakt- und Freizeitbeschränkungen hinaus ist die Einhaltung der angeordneten Quarantänemaßnahmen ein wesentlicher Schlüssel, um Infektionsketten wirksam zu unterbrechen. Die Landesregierung unterstützt die Behörden vor Ort in diesem Zusammenhang mit Polizeikräften und Dolmetschern. Mobile Teams aus Ordnungsbehörden, Polizei und Dolmetschern suchen verstärkt die betroffenen Wohneinrichtungen auf. Gesundheitsminister Laumann fordert die Kommunen zudem auf, Infizierte, Kontaktpersonen von Infizierten und Nichtinfizierte getrennt unterzubringen. Die Bezirksregierungen Arnsberg, Detmold und Münster sollen hier helfen, geeignete Unterbringungsmöglichkeiten zu organisieren etwa in Rehakliniken oder Hotels.

Darüber hinaus werden auf Veranlassung der Landesregierung die Testungen auf das Coronavirus in der betroffenen Region deutlich ausgeweitet, um eine Eintragung des Coronavirus in die Bevölkerung abschätzen zu können. Die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Beschäftigten in den Pflegeeinrichtungen in den Kreisen Gütersloh und Warendorf werden in den kommenden Tagen durchgetestet. Gleiches gilt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenhäuser, die Beschäftigten im Lebensmitteleinzelhandel, Kioskpersonal sowie die Beschäftigten von Unternehmen und Subunternehmen, die zentrale Gemeinschaftsunterkünfte betreiben oder in einem nennenswerten Umfang Werkvertragsarbeitnehmer beschäftigen. Alle Bürgerinnen und Bürger der Kreise Gütersloh und Warendorf erhalten zudem die Möglichkeit, kostenlos einen Test durchführen zu lassen. Die Bevölkerung wird durch Lautsprecherdurchsagen zur Testung aufgerufen.

Donnerstag, 04. Juni 2020 16:56 Uhr

NRW (red). Um für die Hochschulen und die Studierenden die rechtlichen Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Studium auch unter den Bedingungen der Corona-Pandemie zu schaffen, hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft bereits Mitte April eine Rechtsverordnung zur Aufrechterhaltung des Lehr- und Studienbetriebs erlassen. Diese Rechtsverordnung regelt unter anderem, dass sich in Corona-Zeiten die individualisierte Regelstudienzeit der eingeschriebenen Studierenden um ein Semester erhöht.

Diese Entscheidung wirkt sich auch positiv auf die Dauer des BAföG-Bezugs aus, wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung jetzt bestätigt hat: So geht mit der Erhöhung der individualisierten Regelstudienzeit um ein Semester auch eine Verlängerung der BAföG-Höchstbezugsdauer um ein Semester einher. Dies ist möglich, da das BAföG bei der Förderungshöchstdauer an das jeweilige Landesrecht anknüpft. Derzeit ist Nordrhein-Westfalen das einzige Bundesland in Deutschland mit einer derartigen Regelung. 

„Studieren in Zeiten von Corona erfordert von den Studierenden besondere Flexibilität und Anpassungsbereitschaft. Es ist das Ziel der Landesregierung, dass den Studierenden aus dieser Situation keine Nachteile entstehen sollen. Umso mehr freut es mich, dass es uns mit der Erhöhung der individualisierten Regelstudienzeit gelungen ist, dass die Studierenden nun auch länger BAföG beziehen können. Nordrhein-Westfalen nimmt hier aktuell bundesweit eine Vorreiterrolle ein. Dennoch unterstützen wir die Bemühungen auf Länderebene, für alle Studierenden zu einer bundeseinheitlichen Lösung zu kommen“, sagt Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Mit dem Bundesausbildungsförderungsgesetz, kurz BAföG, wird die staatliche Unterstützung der Ausbildung von Schülern und Studierenden in Deutschland geregelt. Es trat 1971 erstmals in Kraft. Auf der Webseite: www.bafög.de können Studierende prüfen, ob sie einen Anspruch auf finanzielle Unterstützung besitzen.

Sonntag, 24. Mai 2020 12:23 Uhr

OWL (red). Das CHE-Hochschulranking bescheinigt der Technischen Hochschule OstwestfalenLippe sehr gute Studienbedingungen. Vor allem, wenn es um die Betreuung durch die Lehrenden und die Kontakte zur Berufspraxis geht, also den künftigen Arbeitgebern der Studierenden. Interessierte können sich noch mindestens bis zum 15. August für ein Studium einschreiben.

Die TH OWL erreicht Spitzenplätze in allen von ihr angebotenen Studiengängen, die das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) in diesem Jahr bewertet hat. Bewertet wurden an der TH OWL in diesem Jahr die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre (BWL), und Wirtschaftsingenieurwesen. Der Studiengang BWL erreicht Spitzenplätze bei der Unterstützung der Studierenden zu Beginn des Studiums und bei der Betreuung durch die Lehrenden: „Das ist eine tolle Auszeichnung für die Arbeit und das Engagement, das wir in unsere Vorlesungen und Seminare stecken“, sagt Professor Daniel Nordhoff, Studiengangsleiter für Betriebswirtschaftslehre an der TH OWL.

Die Note „Sehr gut“ bekommt der Studiengang BWL auch für den Kontakt zur Berufspraxis. In diesem Bereich bewerten die Studierenden für das Ranking zum Beispiel, wie praxisorientiert ihre Vorlesungen und Seminare sind, ob es Exkursionen gibt und wie gut die Kontakte der Hochschule in die Wirtschaft sind. Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen erreichte ebenfalls Spitzenwerte beim Praxiskontakt. „Wir freuen uns über die sehr gute Bewertung und darüber, dass Angebote wie unsere „Lernfabrik“, bei denen wir den Stoff in einer realistischen Produktionsumgebung vermitteln, gut ankommen“, sagt Professor Reinhard Grell, Dekan des Fachbereichs Produktions- und Holztechnik.

Auch bei der Betreuung der Studierenden am Studienanfang punktet der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen. In diesem Bereich bewerten die Studierenden beispielsweise, wie gut die Vorkurse und Beratungsangebote der Hochschule sind, ob es Mentoren und digitale Lernplattformen gibt. „Damit schneiden die Studiengänge unserer Hochschule im CHE-Ranking zum wiederholten Mal hervorragend ab“, sagt Professor Jürgen Krahl, Präsident der Technischen Hochschule OWL.

„Wer an der TH OWL studiert, wird ausgezeichnet und mit hohem Engagement der Lehrenden betreut. Das gilt in besonderer Weise für das aktuelle Sommersemester, das noch gar nicht in das Ranking eingeflossen ist und bisher überwiegend digital stattfindet.“

Die TH OWL stellt ihren Studierenden im aktuellen Semester ein umfangreiches digitales Lehrangebot zur Verfügung. Dazu gehören nicht nur Vorlesungen per Videokonferenz und als Download, sondern auch Online-Lernforen und Tests um den eigenen Lernerfolg zu überprüfen. Insgesamt bietet die Technische Hochschule OWL über 50 Bachelor- und Masterstudiengänge an ihren drei Standorten Lemgo, Detmold und Höxter an. Neu eingeführt werden in diesem Jahr zum Beispiel die Bachelor-Studiengänge Wirtschaftspsychologie, Energietechnologie und Virtuelle Produktentwicklung.

Bei den Master-Studiengängen kommen der Gründer-Studiengang Applied Entrepreneurship und Smart Health Siences neu dazu. Für alle Studiengänge läuft die Einschreibungsfrist bis mindestens zum 15. August 2020 und wird bei Bedarf verlängert, wenn sich die Abiturprüfungen weiter verschieben. Interessierte können sich unter onlinebewerbung.th-owl.de einschreiben.

Foto: TH OWL

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